19.05.2017, 11:35 Uhr

Schüler laufen für Menschen in Not

In Windhaag durften sogar Vierbeiner einige Runden mitlaufen. (Foto: Caritas)
WINDHAAG/PERG, KATSDORF. In Oberösterreich setzen heuer 5.800 Kinder und Jugendliche aus 33 Schulen ein Zeichen der Solidarität. Sie schwitzen für den guten Zweck und sammeln beim LaufWunder der youngCaritas dank privater Sponsoren Spendengelder. Das so „erlaufene“ Geld spenden die Schüler Caritas-Projekten, die Menschen in Not unterstützen.

Bevor die Volksschüler ihre Laufschuhe schnürten, kamen die youngCaritas-Mitarbeiterinnen an die Schulen. Sie machten die Kinder auf soziale Themen wie Armut, Hunger oder das Leben mit Beeinträchtigung aufmerksam und informierten über die Hilfe der Caritas im In- und Ausland. Die Schulen entscheiden selbst, welches Projekt sie unterstützen möchten. Das Ziel, Menschen mit dem Laufen helfen zu können, motivierte die SchülerInnen gewaltig. Sie kämpften Runde um Runde. Denn je mehr Runden sie laufen, desto mehr Geld gibt es von ihren Sponsoren.

Windhaag und Katsdorf für Perg am Start

Als erste Schule in Oberösterreich ging die Volksschule Windhaag/Perg am 25. April an den Start. 75 Schüler liefen voll Energie und guter Laune am Sportplatz eine Stunde ihre Runden. Zuvor wurde ein wenig aufgewärmt und unter den Anfeuerungsrufen von vielen Eltern, Großeltern, kleinen Geschwistern und Lehrern kontinuierlich Runde um Runde absolviert. Der Elternverein sorgte bei der Labestation mit Wasser und Äpfeln für Stärkung. Einzelne Runden durfte auch ein Vierbeiner mitlaufen und immer wieder begaben sich auch Eltern mit ihren ganz Kleinen auf die Laufstrecke. Unterstützt wurde das Projekt "Krisenwohnen".

Auch die Volksschule Katsdorf entschied sich für das Projekt "Krisenwohnen". Als zweite Perger Schule liefen die Schüler am 8. Mai für den guten Zweck. Nachdem das Startsignal gegeben wurde, rannten die Schüler flott los. Schon kurze Zeit später wurde auch schon der erste Stempel für die gelaufene Runde gegeben. Runde um Runde liefen die Schüler und gaben ihr Bestes. Zwischendurch gab es kleine Verschnaufpausen, wo sie sich an der Labestation mit Wassermelonen stärken konnten und den Durst mit Wasser löschten. Eine ganze Stunde lang liefen die Katsdorfer.
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