01.10.2016, 14:22 Uhr

Gedenken, die im Meer ertrunken sind - Großes Miteinander mit Asylwerbern

Eines hat der Tag der Flucht im Bezirk Perg gezeigt: Immer mehr Menschen zeigen Verständnis und bieten ihre Hilfe an.
WALDHAUSEN, GREIN, KLAM. Über 200 Personen nahmen bei der Fackelwanderung rund um den Bade-See Waldhausen im Rahmen „Langer Tag der Flucht“ teil. „Die Caritas will damit auch jenen Menschen gedenken, die auf der Flucht Europa nicht erreichen und im Mittelmeer ums Leben kommen“, freut sich die Organisatorin Margarete Aschauer von der CARITAS über den zahlreichen Besuch.
Im Caritas Flüchtlingsquartier in Waldhausen gab es ein umfangreiches Programm, das auf großes Interesse stieß: Mitmachaktion in der Näh- und Schnitzwerkstatt der Flüchtlingsfrauen und Männer, Trommelworkshop, Buffet: kulinarische Entdeckungsreise durch Afghanistan, Irak, Russland, Armenien und Syrien. Digitales Bilderbuch vom Projekt Alpinpädagogik mit jugendlichen Asylwerber aus Waldhausen von Stefan Haselberger. Informationen zum Thema Asyl und Grundversorgung.
Im Stadtkino Grein wurde der Film WELCOME HOME. Ein Film zum Thema Flucht und Asyl. Der Eintritt war frei. Danke dem Kinobetreiber Horst Rohrstorfer!
In Klam wurde zu einem Begegnungsnachmittag von 16 bis 21 Uhr in Sperken 16, in die Flüchtlingsunterkunft Maria Kollmann geladen. Für Essen, Trinken und Musik war gesorgt.

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Jeder 113. Mensch auf der Erde sucht derzeit Asyl, ist Flüchtling oder binnenvertrieben. So viele wie nie zuvor. Das zeigt der Jahresbericht des UN-Flüchtlingswerk.
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