07.11.2016, 09:46 Uhr

1. KLASSE NORDOST: Starke Rieder ertrinken nicht im Zeller Schlamm! Am Ende gerechtes 4:4 (1:3).

Am 6.11.2016 forderte die Sportunion Bad Zell im Hedwigspark den aktuellen Tabellenführer aus Ried in der Riedmark. Bei strömenden Regen wollten sich an die 250 Zuschauer dieses Duell nicht entgehen lassen. Und sie sollten nicht enttäuscht werden.

Bereits die Anfangsphase hatte es in sich. Der Bad Zeller Mario Mühlehner tauchte in der 7. Minute vor Ried-Goalie Höller auf, der den Ball nach einer Parade noch vor der Linie bändigte. Aber auch die Gäste aus Ried warteten mit einem scharfen Schuss von Florian Wahl auf. Das erste Tor gelang jedoch der Heim-Elf durch Roland Freinschlag in der 13. Minute. Doch der Tabellenführer aus Ried hatte nur eine Minute später die richtige Antwort parat. Flanke von Prevedel auf Florian Wahl und der mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1-Ausgleich. Eine halbe Stunde war gespielt, da blieb Bad Zell-Kapitän Andreas Schmid mit klaffender Kopfwunde im eigenen Strafraum liegen. Nach einigen Minuten Spielunterbrechung konnte er das Match mit Turban fortsetzen. Das Spiel blieb reisserisch. Ried-Trainer Friedinger peitschte mit lautstarken Anweisungen sein Team in die Offensive. Und es sollte sich bezahlt machen. Katsdorf-Import Mathias Weber in der 35. Minute mit der 1:2-Führung. Tolles, schnelles Kombinationsspiel von Ried und im zweiten Anlauf brachte er die mitgereiste Menge erneut zum Jubeln. Und die Gäste legten noch vor der Pause nach. Manuel Leopold Prevedel mit einem Traumtor in der 43. Minute. Der Schuss von der Strafraumgrenze passte genau ins linke Kreuzeck.

Zell-Trainer Wurm reagierte zur Pause, brachte Florian Mairböck für Andreas Schmid. Und das Team mit den Pferdelungen setzte zur Aufholjagd an. Binnen fünf Minuten gelang der Heim-Elf durch Andreas Lumetsberger (71.) und Florian Mairböck (77.) der nicht unverdiente 3:3-Ausgleich. Und als gar Roland Freinschlag nach perfekten Zuspiel in der 81. Minute die 4:3-Führung gelang, sprang sogar Zell-Coach Franz Wurm mit geballten Fäusten von der Trainerbank auf. Doch die Rieder fassten sich in der Schlussphase unter heroischem Zuspruch von der Tribüne. Nach Triebert-Flanke nützte Christoph Montri die Verwirrung im Zeller-Strafraum zum 4:4-Ausgleich in der 86. Minute. Und sogar der Siegtreffer für Ried wäre noch drinnen gewesen. Kapitän Mayr verfehlte in der 90. Minute das Tor um Haaresbreite. Schiri Mayr mit pünktlichen Schlusspfiff.

So blieb es in einem dramatischen Spiel beim 4:4-Unentschieden. Ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hätte. Aber den Riedern die Tabellenführung gekostet hat.
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