19.10.2016, 12:00 Uhr

Raiffeisenbank Perg: "Wir wachsen mit der Region"

Die drei Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Perg Klaus Drabek, Johann Fröschl und Karl Fröschl (von links). (Foto: Raiba Perg)

Nach Umbau und Neuausrichtung will die Bank 2016 die Milliarde Euro Bilanzsumme knacken

PERG (up). "Es geht uns gut, wir wachsen mit der Region", freute sich in der Vorwoche Klaus Drabek, einer der drei Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Perg. "Wir erwarten ein Ergebnis fünf bis zehn Prozent über jenem des Vorjahres. Die Milliarde Bilanzsumme ist damit im Fokus", so Geschäftsleiter Johann Fröschl. Die Eigenmittelquote der Bank sei zudem mit 25 Prozent oder 150 Millionen Euro dreimal so hoch wie mindestens nötig. In den vergangenen Monaten wurde bei Raiffeisen Perg ordentlich umgebaut, sowohl am Gebäude als auch in der Struktur. Nach dem Auszug einer Versicherung und einer Anwaltskanzlei wurden die freien Flächen für den Eigenbedarf adaptiert. 2100 Quadratmeter, 400 mehr als zuvor, stehen nun verteilt auf drei Stockwerke für die 70 Mitarbeiter zur Verfügung.

Baugründe für Familien

Im Erdgeschoß ist Raiffeisen Immobilien eingezogen. "Gemeinsam mit den Gemeinden entwickeln wir als einzige Bank der Region leistbare Gründe, damit Bauwerber wie junge Familien im Bezirk bleiben können", sagt Geschäftsleiter Karl Fröschl. Im ersten Stock wurde der Bereich für die Firmenkundenbetreuung erweitert. Ebenfalls dort zu finden ist das neue Angebot für "Private Banking", die private Vermögensanlage. "Wir haben im Bezirk viele Leute, die gut verdienen, und diese haben manches auch außerhalb der Region veranlagt. Raiffeisen ist keine typische Private Banking Bank, es wird eine Herausforderung, diese Marke zu implementieren", meint Drabek.
Das Nutzungsverhalten der 43.000 Kunden der Perger Raiffeisenbank habe sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. "Der Großteil der laufenden Bankgeschäfte wird digital erledigt. Das ist natürlich in der rückläufigen Kundenfrequenz spürbar. Deshalb werden die Schalteröffnungzeiten konzentriert, um die kleinen Standorte aufrechterhalten zu können. Wir wollen digital alles anbieten, aber regional verankert bleiben", erklärt Karl Fröschl.

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