Ortsreportage Piesendorf
"Sport stärkt unsere Familie"

Die Pinzgauer Vereine leben vom Engagement begeisterter Familien - die Dürlingers aus Walchen sind eine davon. Wir durften sie besuchen.

PIESENDORF. "Marcel, was ist deine Lieblingssportart?" Ich bin gespannt, aber Marcel (11) muss nicht lange überlegen: "Also Fußball, Skifahren, Tennis, Schwimmen." Keine Festlegung, bingo.
Wie seine Geschwister Patrick (13) und Denise (9) liebt er Sport in allen Ausprägungen, und das freut die Eltern Petra und Hans-Peter Dürlinger: "Vielseitigkeit ist immer gut, auch später im Leben. Wir wollten sie immer fördern bei dem, was sie gerne tun, und sie zum Sport ermutigen."

Viel Zeit und Engagement

Das ist zwar gesund und spannend, aber auch ziemlich zeitintensiv - Ski- und Fußballtraining, Rennen und Matches an den Wochenenden, daneben die (Sport)-Schule - und ein Papa, der selber sportlich und organisatorisch intensiv ins Vereinsleben eingebunden ist.

Hans-Peter "HP" ist Trainer der örtlichen Fußball-U14, Jugendleiter des USK und auch im Skiclub und im Tennisheim meist dort, wo er gebraucht wird - und damit eine jener unverzichtbaren Integrationsfiguren, die mit ihrem Engagement und ihrem Humor Vereine am Laufen halten.

Petra ist dabei die umsichtige Frau im Hintergrund, die sicherstellt, dass jeder immer überall alles mithat, überall hinkommt und alle gemeinsam auch hin und wieder einmal "einfach weg" sein können: "Man muss schon gut organisieren, aber es lohnt sich. Die Kinder lieben auch den Wettbewerb, das Sich-Messen mit anderen, und wir versuchen, wenn möglich bei allen Bewerben gemeinsam dabeizusein."

"Man wächst zusammen"

"Der gemeinsame Sport, nicht nur im Verein, auch beim Volleyball, Boccia oder Schwimmen, hält uns zusammen und bereichert unser Familienleben," so die Dürlingers.
Auch die soziale Dimension des Vereinslebens für die Kinder finden sie - wie viele andere engagierte Familien im Pinzgau - essentiell: "Die Kinder helfen gern auch abseits vom Training in den Vereinen mit. So werden das Vereinsleben und die Liebe zum Sport hoffentlich auch in die nächste Generation weitergetragen," hoffen die beiden.
"Und die Kids lernen, je nach Sportart, gewisse Werte für's Leben - abgesehen davon, dass Bewegung, frische Luft und soziale Kontakte einfach gesund sind", ist Mama Petra überzeugt.
Sie selbst geht gern einmal mit den Tourenski auf den Berg, während die Kids beim Training sind, und findet beim Tennis und beim Skifahren Entspannung.

Denise, die mit ihren größeren Brüdern bis jetzt überall, auch beim Fußball, mitgezogen hat, entdeckt momentan nach Vorbild der Mama beim URC Waidach die Reiterei für sich - sozusagen als "Mädchen-Solo".
"Hauptsache bewegt und draußen," so Petra, die - wie könnte es anders sein - in einem Sportgeschäft arbeitet. Klingt wie das Motto für eine glückliche Kindheit...

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