07.11.2017, 11:24 Uhr

BSK stellt neue Gesichter und neuen Partner vor

Leonardo Barnjak (li.) und Simon Schilchegger (re.) laufen künftig für den BSK1933 auf. Jakob Persterer (Mi.) steigt mit der Firma Südmetall als Hauptpartner ein.
BISCHOFSHOFEN (aho). Bei seiner Pressekonferenz im Hangar 7 in Salzburg ließ der BSK1933 nicht nur seine hohen Ziele anklingen, sondern präsentierte gleich mehrere neue Gesichter: Allen voran stellte sich Jakob Persterer als Gründer der Firma Südmetall als neuer Hauptpartner des Sportklubs vor.
Der internationale Betrieb, der bisher als großer Gönner des TSV St. Johann galt, bleibt dem Westligaklub zwar als Sponsor erhalten. Allerdings fährt man die Unterstützung zurück und fokussiert sich künftig auf das Bischofshofener Projekt:  "Wie in einer Firma strebe ich immer nach Fortschritt. Die Ziele des BSK sind Ziele, mit denen man voran kommt. Dort wo es die besten Ziele gibt, sollen auch die besten Spieler gebündelt werden", erklärt Persterer sein Engagement beim Salzburgliga-Tabellenführer.

Barnjak und Schilchegger im Winter zum BSK

Was die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen, ist nun amtlich: Neben St. Johanns Goalgetter Leo Barnjak sichert sich der BSK auch die Dienste des jungen Taltents Simon Schilchegger vom UFC Altenmarkt schon ab dem Frühjahr 2018. Geplant war Schilcheggers Wechsel für den Sommer – Diskrepanzen mit Trainer Arsim Deliu haben aber dazugeführt, dass der 19-Jährige schon in wenigen Wochen an die Salzach wechselt.
"Barnjak ist für jede Mannschaft ein Gewinn, er kann unsere Probleme im Sturm sicher lösen. Die Verpflichtung von Schilchegger zeigt, dass junge Pongauer bei uns eine Chance bekommen, sich weiterzuentwickeln. Mit ihm werden wir noch viel Freude haben", streut BSK-Trainer Miro Polak den Neuzugängen Rosen.

Zwei neue Vollzeit-Jobs

BSK-Boss Patrick Reiter ließ neben der Budget-Erhöhung auch anklingen, dass künftig zwei hauptberufliche Arbeitsplätze beim BSK geschaffen werden. Einen davon wird Harald Viertlmayr ab Jänner als neuer CEO Sport und Entwicklung bekleiden. Derzeit steht der Bischofshofener noch bei Red Bull New York unter Vertrag und freut sich bereits auf das Engagement in seiner Heimat: "Patrick und ich verfolgen eine deckungsgleiche Philosophie und wir wollen gemeinsam für Bischofshofen arbeiten." 

Kritik an vielen Transfers

Die Pressekonferenz ließen sich auch einige treue BSK-Fans nicht entgehen. Kritisiert wurden unter anderem die vielen Spielerwechsel: "Die sportliche Entwicklung ist sehr erfreulich, aber es braucht auch in der Kampfmannschaft mehr Kontiuität und Nachhaltigkeit. Sonst kann man sich mit dem Verein schwer identifizieren", hieß es aus dem Publikum. Reiter entgegnet: "Wir haben vieles versucht, um heimische Spieler zu holen und zu halten, leider viele Absagen erhalten. Kontinuität ist der richtige Schritt, aber auch der braucht Zeit."
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