Tiroler Zugspitz Arena
Neue Wetterstationen für genauere Prognosen

Das Wetter in der Tiroler Zugspitz Arena kann schnell umschlagen, gute Messdaten sind daher besonders wichtig. | Foto: SamOetiker
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  • Das Wetter in der Tiroler Zugspitz Arena kann schnell umschlagen, gute Messdaten sind daher besonders wichtig.
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Die Tiroler Zugspitz Arena ist gemeinsam mit dem Tourismusverband Achensee und wetter.com Partner eines Pilotprojektes, welches das Ziel verfolgt, die Wetterprognosen in der Region zu verbessern.

EHRWALD/ACHENSEE. Der Blick auf diverse Wetterkarten ist für viele von uns vor dem Start allfälliger Aktivitäten in der freien Natur Standard geworden. Je mehr Daten den diversen Wetterportalen zur Verfügung stehen, desto genauer werden die Prognosemöglichkeiten.
Hier setzt das Projekt der beiden Tiroler Tourismusregionen und dem Wetterdienstanbieter wetter.com an.

Enge Zusammenarbeit

wetter.com ist ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media SE und mit 26 Millionen Nutzern eines der führenden Online-Wetterportale Europas. Jetzt arbeitet man eng mit der Achensee- und Zugspitzregion zusammen.
Die Standortwahl für die insgesamt zwölf Wetterstationen erfolgte in Abstimmung mit Meteorolog:innen von wetter.com. Sie stellen auch den laufenden Betrieb sicher und binden die Daten direkt in ihre Prognosesysteme ein.
Im Umfeld des Achensees gibt es sieben Messtationen, innerhalb der Tiroler Zugspitz Arena sind es derzeit vier: Bichlbach, Lermoos-Brentalm, Panoramabad Lermoos und Biberwier. Eine fünfte Messstelle in Heiterwang ist in Vorbereitung. 

Automatisierte Wetterstationen

Sie alle liefern wichtige Daten an die Meteorologen von wetter.com. Dabei bedient man sich automatisierter Wetterstationen. Die gemessenen Daten stehen öffentlich zur Verfügung – ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Prognosen in Tirol. Ziel ist es, lokal verwertbare Informationen zu liefern und damit – auch angesichts der steigenden Häufigkeit von Extremwetterereignissen – sowohl Einheimischen, Gästen, Einsatzorganisationen, wissenschaftlichen Institutionen und der Wirtschaft eine verlässlichere Grundlage zu bieten, heißt es in der Presseinformation.

Wichtiges Projekt für ganz Tirol

„In einer Region mit unterschiedlichen Höhenlagen und Wetterverhältnissen brauchen wir verlässliche Informationen, auf die sich unsere Gastgeber:innen und Gäste verlassen können – unabhängig davon, welchen Kanal sie nutzen“,

erklärt Theo Zoller, Obmann des Tourismusverbands Tiroler Zugspitz Arena, warum man dieses Projekt unterstützt. „Durch unsere Beteiligung leisten wir einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Prognosen für ganz Tirol.“

Zur Sache

Die Stationen messen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Niederschlag und übermitteln alle zehn Minuten neue Werte. Es sind wichtige Daten, die so zusammengetragen werden: "Wettermodelle basieren auf den vorhandenen Eingangsdaten – wenn es lokal keine Messungen gibt, muss das Modell auf entfernte oder ungeeignete Standorte zurückgreifen“, erklärt Wetterexperte Jens Kreusch. „Mit dem neuen Messnetz verbessern wir die Vorhersagen in den Regionen deutlich – und ermöglichen durch den offenen Zugang auch anderen Anbietern, diese Daten zu nutzen.“ 
Da die Stationen nach den Standards der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) betrieben werden, können sie in nationale und internationale Wettermodelle integriert werden. So profitieren langfristig auch Wetter-Apps, Medien, Sicherheitsdienste und wissenschaftliche Einrichtungen von präziseren, lokal abgestimmten Prognosen.
Die Messwerte der beiden Regionen sind unter www.wetter.com einsehbar.

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