Museumsverein Reutte besuchte die Residenz in Kempten
Samstagskultur führte ins Allgäu

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Der Museumsverein besucht im Zuge der Samstagskultur regelmäßig Sehenswertes im Außerfern und den angrenzenden Regionen. Dieses Mal führte der Ausflug in die Fürstäbtliche Residenz in Kempten, wo die Gruppe an einer kurzweiligen Führung teilnahm. Das Bauwerk ist der erste monumentale Klosterkomplex, der in Deutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde. Gemeinsam mit der St.-Lorenz-Basilika bildet die Residenz ein beeindruckendes Zeugnis des Wohlstands der katholischen Stiftsstadt in dieser Epoche.
Bereits um 750 wurde an der Stelle der heutigen Residenz ein Benediktinerstift gegründet. Nachdem dieses im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war, gab der Fürstabt Roman Giel von Gielsberg im Jahr 1651 den Neubau der Anlage mitsamt der heutigen St.-Lorenz-Kirche beim Vorarlberger Baumeister Michael Beer in Auftrag. Die Residenz diente zugleich als Kloster und Herrschaftssitz der Fürstäbte.
Die üppige Innenausstattung der Wohnräume im Stil des frühen Rokoko stammt aus den Jahren 1732 bis 1742. Die verschiedenen Räume, das Vor- und das Audienz-, das Tag- und das Schlafzimmer, die Gästezimmer sowie der Thronsaal geben Einblick in die glanzvolle Epoche der Fürstäbte. Kräftige Farben in der Raumgestaltung, kunstvoll verzierter Stuck und wertvolle Malerei und Skulpturen fesseln den Betrachter.
Heute dient die Residenz als Gerichtsgebäude für das Amts- und das Landgericht Kempten.

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