Tipps für die Ernährungsbedürfnisse des alternden Körpers

Referentin Birgit Thaler in der Mitte.

Mini Med-Vortrag: ,,Es braucht nicht viel um sich gesund zu ernähren‘‘.
BREITENWANG. Eine ausgewogene Ernährung mit frisch zubereiteten Speisen hält den Körper gesund. Aber was ist überhaupt eine gesunde Ernährung? Diese Frage beantwortete Birgit Thaler bei einem interessanten Vortrag zum Thema Ernährungsbedürfnisse des alternden Körpers im Veranstaltungszentrum Breitenwang.

Richtige Auswahl der Getränke 
,,Eine Diät heißt nicht hungern sondern sich gesund und ausgewogen zu ernähren‘‘. Im Alter sinkt der Energiebedarf sowie das Durstgefühl, Geschmacksempfinden und die Beweglichkeit, dagegen steigt der Nährstoffbedarf. Der Wassergehalt beträgt bei einem Säugling ca. 70% des Körpergewichts, hingegen bei älteren Menschen sind es nur noch 45–50% des Gesamtkörpergewichts. Getränke bilden den Grundstock der Ernährungspyramide, denn auch für den Senior ist eine hohe Flüssigkeitsaufnahme sehr wichtig. In der Faustregel sollte mindestens 1,5 -2 Liter Wasser täglich getrunken werden. Füllen Sie sich einen Krug mit Wasser, bei Bedarf auch mit Zitronenscheiben, Ingwer oder Kräutern so dass dieser am Ende vom Tag leer ist. Doch geben Sie Acht bei der Getränke Auswahl! 200ml Orangensaft hat z.B. 120 kcal, das entspricht einer Semmel. Wo hingegen Milch und Alkohol schon als Nahrungsmittel gelten und so sollte man diese Produkte auch als solches konsumieren. Damit der Senior seinen Nährstoffbedarf trotz reduzierter Nahrungsmenge decken kann, ist eine sorgfältige Auswahl an Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte wichtig. Dazu gehören Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Davon sollten täglich fünf Portionen am Tag verzehrt werden. Eine Portion ist soviel wie in die eigene Handfläche passen würde. Fleisch, Fisch und Eier, die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Purine, Cholesterin und gesättigten Fettsäuren begünstigen die Entstehung verschiedener Ernährungskrankheiten, wie Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte und auch diverse Herz- und Gefäßerkrankungen. Zu empfehlen ist ein bis zweimal pro Woche fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering und maximal dreimal pro Woche mageres Fleisch und Eier.

Zeit nehmen beim Essen
,,Kauen, genießen, schlucken‘‘. Im zunehmenden Alter nehmen auch die Geschmacksknospen auf der Zunge ab sowie das Empfinden für süß und salzig. Hier ist die Verwendung von frischen und auch getrockneten Kräutern wichtig. Diese regen den Verdauungstrakt an und sorgen für mehr Würze im Essen. Stark fett- und zuckerhaltige Lebensmittel haben ebenso wie Alkohol eine sehr geringe Nährstoffdichte. Sie liefern viele Kalorien, aber ansonsten enthalten Sie kaum lebenswichtige Bestandsteile. Fette, Öle sowie Süßigkeiten sollen auch bei Senioren nicht oft auf dem Speiseplan stehen. Es sollten täglich ein bis zwei Esslöffel hochwertige Öle in purer Form z.B. am Salat oder in Form von Nüssen und Samen verzehrt werden. Dabei empfiehlt es sich Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Auch Raps-, Walnuss-, Soja- oder auch Sonnenblumenöl schmecken am Salat hervorragend und liefern wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist auch die Bewegung. Wie die jüngere Generation bewegt sich die ältere Generation leider auch oft zu wenig. Geeignet sind Schwimmen, Spaziergänge oder auch eine leichte Gymnastik. Eine ausreichende Bewegung hält nicht nur fit sondern gibt auch dementsprechend Kraft im Alltag und die Bewegung regt auch den Appetit an. Ein hoher Muskelanteil senkt außerdem das Osteoporoserisiko und beugt Verletzungen vor. Weitere Informationen zum Thema auf www.minimed.at

Autor:

Filomena Ausserhofer aus Reutte

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