Inklusion verbindet
Medaillenregen für EKA-Athleten bei Special Olympics
- v.l.: Thomas Gruber (Sportdirektor Special Olympics Österreich), Patrik, Josef, Natanael, Sissi, Dominik, Corinna, Anna Maria, Nicole Koch (Nationaldirektorin Special Olympics Österreich) und Bettina Kahlhammer.
- Foto: EKA
- hochgeladen von Evelyn Hartman
Neben den Eiskunstlauf-Staatsmeisterschaften wurde Innsbruck im Dezember 2025 auch zum Zentrum des internationalen Special Olympics Eissports. Mit zwei hochkarätigen Bewerben setzte die Veranstaltung ein starkes Zeichen für Inklusion, Fairness und sportliche Vielfalt.
INNSBRUCK/AUSSERFERN (red). Bereits am 10. Dezember 2025 fanden in Innsbruck die Open Austrian Short Track Championships for Special Olympics 2025 statt. Über 30 Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Ungarn gingen dabei an den Start. Die Sportler:innen zeigten beeindruckende Leistungen auf dem Eis und bewiesen großen Ehrgeiz, sportliche Disziplin und vor allem Freude an der Bewegung. Der Short-Track-Bewerb bot spannende Rennen und wurde von Betreuer:innen, Familien und Zuschauern mit viel Begeisterung verfolgt.
Eiskunstlauf der Extraklasse
Den Abschluss bildeten am 14. Dezember 2025 die Open Austrian Figure Skating Championships for Special Olympics 2025. Mehr als 50 Athletinnen und Athleten aus Österreich, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Island, Italien, Lettland, Slowakei und Ungarn präsentierten dabei ihre Programme im Eiskunstlauf. Mit viel Ausdruck, Musikalität und Stolz zeigten sie, wie facettenreich und emotional dieser Sport sein kann. Der internationale Teilnehmerkreis unterstrich die große Bedeutung dieser Meisterschaften innerhalb der Special Olympics Gemeinschaft.
Gold und Silber für EKA-Athleten
Auch sportlich konnten die Special Olympics Sportler:innen des Eiskunstlaufvereins Ausserfern beachtliche Erfolge feiern: Anna Maria Schieferle aus Mutters erreichte bei ihrem ersten Auftritt im Level 0 einen hervorragenden zweiten Platz. Sissi Perkhofer und Natanael Scheiber aus Rietz sicherten sich im Level 1 jeweils die Goldmedaille. Gemeinsam traten die beiden auch im Paarlauf Level 1 an und krönten ihren Wettkampftag mit einer weiteren Goldmedaille. Josef Walser aus Igls gewann im Level 1 der Herren die Silbermedaille. Der Lechaschauer Dominik Huber erkämpfte sich im Level 3 ebenfalls Silber. Gemeinsam mit seiner Drillingsschwester Corinna trat er zudem im Unified-Paarlauf Level 1 an, wo das Duo mit einer beeindruckenden Darbietung die Goldmedaille holte.
Die beiden Bewerbe waren nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein starkes gesellschaftliches Signal. Sie zeigten eindrucksvoll, wie Sport Barrieren abbaut, Selbstvertrauen stärkt und Menschen unterschiedlicher Herkunft verbindet.
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