10.11.2016, 11:01 Uhr

Land wirbt für autofreie Anreise entlang der Fernpass-Route

In einem Zug nach Tirol: Darauf setzen nicht nur LHStv Josef Geisler (re.) und Christian Molzer (Abteilung Verkehr und Straße), sondern auch immer mehr TVB´s und Beherbergungsbetriebe in Tirol. (Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller)
AUSSERFERN (eha). Sie sind kaum zu übersehen: Überall wurden in den vergangenen Tagen entlang der staugeplagten Fernpassstrecke Plakate zur autofreien Anreise aufgestellt. „Bahn frei“ und „In einem Zug nach Tirol“ ist darauf zu lesen. Damit will man die AutofahrerInnen auf die Alternative Bahn aufmerksam machen. Die Plakate sind Teil des Mobilitätsprogramms „Tirol auf Schiene“ der Tirol Werbung und der Fernpass-Strategie.

Erste Gespräche und eine Bestandsaufnahme zum Thema autofreie Anreise haben bereits stattgefunden. Dabei sind viele Anregungen und Ideen zur Sprache gekommen. Die Vorschläge reichen von einer verbesserten Verknüpfung von Bahn und Bus, Angeboten zur Fahrradmitnahme und Gepäckaufbewahrung bis hin zur Möglichkeit, am Bahnhof Reutte E-Autos für die Weiterfahrt zum Urlaubsfahrt zur Verfügung zu stellen. Damit die Beherbergungsbetriebe ihre Gäste schon in der Informations- und Buchungsphase auf die autofreie Anreise aufmerksam machen können, bietet die Tirol Werbung über ihre Mobilitätscoaches entsprechende Unterstützung. Nach der Wintersaison starten die Betriebsbesuche.

Die Anreise mit der Bahn von Deutschland nach Österreich sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, heißt es seitens der Deutschen Bahn. Derzeit reisen fünf Prozent der Tiroler Gäste mit der Bahn an. Diesen Anteil will man bis zum Jahr 2020 tirolweit auf zehn Prozent steigern.
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