28.06.2017, 06:00 Uhr

Qulität der Badeseen wird regelmäßig kontrolliert

Land, Bund und EU - sie alle haben ein wachsames Auge auf die Badeseen.

AUSSERFERN (rei). Im Vergleich mit anderen Tiroler Bezirken ist das Außerfern reich an Badeseen. Besonders schön dabei: Es gibt im Außerfern relativ viele zum Baden geeignete Naturgewässer, diese sind landschaftlich besonders schön und die Wasserqualität ist von allerbester Güte.
Einzig bei den Temperaturen würde sich vielleicht doch so mancher Badegast ein bißchen mehr wünschen. Aber wenn es so richtig heiß wird, dann klettern die Temperaturen auch bei uns in sehr angenehme Bereiche - aber niemals zu weit nach oben, so dass stets Abkühlung gewährleistet ist und die Wasserqualität auf höchstem Niveau bleibt.

Reiches Angebot

In Tirol gibt es rund 600 Seen, Weiher und Teiche. Der Großteil davon liegt oberhalb der Waldgrenze. Diese Gewässer gehören somit zur Kategorie der Hochgebirgsbiotope.
Zum Baden sind diese nicht, oder nur sehr eingeschränkt nutbar.
Andere werden hingegen von vielen "Wasserratten" gestürmt, sobald es die Temperaturen zulassen.
Das Land überwacht 35 Tiroler Badeseen sehr genau und veröffentlich die Ergebnisse laufend. Im Bezirk Reutte weisen die Badeseen regelmäßig allerbeste Messergebnisse auf.

Fünf Messstellen

Überwacht werden der Heiterwanger See im Bereich des Campingplatzes, der Plansee an zwei Stellen (beim Campingplatz Forelle und beim Hotel Seespitze), der Urisee bei der Badeanstalt und der Haldensee beim Strandbad.
Heuer sind seitens des Landes Tirol insgesamt fünf Untersuchungen vorgesehen. Die ersten wurden schon gemacht. Im Zeitraum zwischen dem 6. und 12. Juni wurden die Badegewässer limnologisch und mikrobiologisch-hygienisch untersucht.
Die erste Messung weist für die Außerferner Seen allerbeste Werte aus, lediglich bei der Seespitze lag der E.coli-Wert über der vorgegebenen Grenze.
Die genauen Untersuchungsergebnisse kann man auf der Homepage des Landes Tirol (www.tirol.gv.at) nachlesen.
Die gemessenen pH-Werte lagen alle bei 6,5 bzw. 6,6. Die gemessenen Temperaturen ließen Anfang Juni allerdings noch etwas zu wünschen übrig. Am kältesten war der Heiterwanger See (14,1°), gefolgt vom Haldensee (15,8°), dem Plansee am Campingplatz Forelle (16,4°) und der Messstelle "Seespitze" (17,2°). Wärmester See war erwartungsgemäß der Urisee mit 18,4° Celsius.
Die hochsommerlichen Temperaturen in den vergangenen Tagen dürften die Messwerte aber doch um einiges nach oben gedrückt haben, so dass dem sommerlichen Badespaß bei passender Witterung nichts im Wege stehen sollte.

Weitere Messwerte herimischer Badessen findet man auf der Homepage der AGES (www.ages.at). Hier gibt es auch Badegewässerprofile zu den Seen. Diese liefern Daten, die vielleicht für so manchen interessant sind. Größe, Tiefe, Ausbreitung, Länger der Uferlinien, Verbote (z.B. Haustiere), Freizeitaktivitäten uvm. kann man hier nachlesen. Die Ages listet Daten und Informationen für den Heiterwanger See, den Urisee und den Plansee auf.
Auch die EU nimmt sich regelmäßig sämtlier Gewässer an, somit also auch der Badeseen. Wer sich für deren Unterlagen interessiert, wird ebenfalls im Internet fündig (http://www.eea.europa.eu/themes/water/interactive/...).
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