12.10.2017, 13:42 Uhr

"Freiwillig am Bauernhof" - Eine Erfolgsgeschichte in Tirol

Zufrieden mit der Entwicklung von Freiwillig am Bauernhof: (v. l.) Bezirkslandwirtschaftskammer-Obmann Elmar Monz, Landwirt Josef Plangger und LK-Bezirksstellenleiter Peter Frank und Freiwillig am Bauernhof Obmann Christian Angerer. (Foto: Tiroler Maschinenring)
TIROL/AUSSERFERN (eha). Die Initiative Freiwillig am Bauernhof besteht mittlerweile bereits seit mehreren Jahren und zählt tirolweit über 191 Mitglieder. Obmann Christian Angerer zog gemeinsam mit LK-Bezirksobmann Elmar Monz und LK-Bezirksstellenleiter Peter Frank am Stables-Hof in Nauders zufrieden Bilanz.
„Tirolweit 600 Anmeldungen von Freiwilligen, 140 registrierte Betriebe und knapp 400 vermittelte Einsätze, zeugen auch in diesem Jahr eine mehr als positive Entwicklung“ berichtet Obmann Christian Angerer und ergänzt: „In den Bezirken Imst, Landeck und Reutte haben sich in diesem Jahr 25 Betriebe beim Verein gemeldet, insgesamt wurden 42 Einsätze mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von 543 Tagen vermittelt.

Einblick in den Bergbauernalltag
Freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem europäischen Raum engagieren sich für die teils harte Arbeit auf Bergbauernhöfen in Nord- und Osttirol. Unter dem Titel „Freiwillig am Bauernhof“ werden landwirtschaftsfremde Personen für einige Wochen oder Monate an einen Bergbauernhof in Tirol vermittelt. Das Projekt setzt sich für Bergbauernfamilien in Tirol ein, die ihre Höfe unter schwierigen Bedingungen bewirtschaften. Während die Freiwilligen einen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit erhalten, ist den Einsatzbetrieben in Zeiten von Arbeitsspitzen mit einer zusätzlichen Arbeitskraft geholfen. Die Freiwilligen erhalten bei dieser „Schnupperlehre“ einen Einblick in das Leben und Arbeiten am Bergbauernhof. Auch die Zufriedenheit nach der körperlichen Arbeit ist für viele ein perfekter Kontrast zum ansonsten hektischen Alltag.
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