27.03.2017, 08:16 Uhr

Alois Höller im Pech: Nullnummer und Ärger zum Saisonauftakt auf dem Slovakiaring

Nicht optimal verlief für Alois Höller der Saison-Auftakt. (Foto: Foto: Freistätter)
OEPPING. Mit einer Nullnummer und einer kräftigen Portion Ärger endete für den Götzendorfer Alois Höller der Auftakt in das Rallyecross-Jahr 2017: Ein defektes Differential an seinem Rubble Master Ford Fiesta bedeutete auf dem Slovakiaring das vorzeitige Aus.

Viele Punkte verloren

Nach dem ersten Vorlauf auf dem vierten Rang, ging das hintere Differential auf dem Weg zum Start des zweiten Vorlaufes kaputt. Höller musste seinen Ford vorzeitig abstellen – und büßte damit schlagartig alle Chancen ein: Durch eine Änderung im Reglement, das sich jetzt am WM-Modus orientiert, gehen durch ein Nichterscheinen am Start nämlich derart viele Punkte verloren, dass die Qualifikation für eines der Semifinali kein Thema mehr ist.

Ein "Schaulaufen"

Der dritte Vorlauf, für den der Mühlviertler seinen Boliden wieder flott bekam, war damit nur mehr ein „Schaulaufen“ ohne jegliche Chance auf einen Platz im Vorderfeld. Für solche sieht der Routinier in Zukunft generell eher schwarz: „Als Amateurfahrer kann ich es mir nicht leisten, nach jedem Rennen alle relevanten Teile zu tauschen. Wenn nun ein Defekt, bei dem man früher einen Vorlauf, aber nicht gleich das ganze Rennen verlor, sowieso zu einer Nullnummer führt, ist das eine klare Bevorzugung jener Piloten, für die Geld keine Rolle spielt“, sagte ein erzürnter Alois Höller nach dem Rennen.
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