Treffen in Wien
Schokoladen-Sommelier und "Schokomichi" im süßen Austausch
- Michael Reimer (li.) bekam Besuch von seinem Freund Lukas Stiegler.
- Foto: Stiegler
- hochgeladen von Patricia Hillinger
In Wien ist Schokolade weit mehr als eine Nascherei – sie ist Handwerk, Leidenschaft und Ausdruck von Persönlichkeit. Umso schöner, wenn sich zwei kreative Köpfe der heimischen Chocolatierszene gegenseitig besuchen und ihre Wertschätzung teilen. So geschehen in der Sechshauser Straße 43.
WIEN/PENZING/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Lukas Stiegler, vielfach ausgezeichneter Patissier und Schokoladen-Sommelier, stattete seinem Kollegen Michael Reimer alias „Schokomichi“ in der Sechshauser Straße einen Besuch ab – und sorgte damit für einen ebenso süßen wie kollegialen Austausch.
Der Tortenkönig, wie Stiegler auch genannt wird, gilt in der Szene als einer der profiliertesten Schokoladenkünstler Wiens. In seinem „Tortenlabor“ in der Gurkgasse 55 empfängt Besucherinnen und Besucher schon beim Eintreten ein intensiver Duft von Kakao und Zucker.
Zwischen glänzenden Schüsseln, hochwertigen Zutaten und filigranen Dekorationen entstehen dort Torten und Pralinen, die weit über klassisches Konditorhandwerk hinausgehen. Stiegler, der seine Ausbildung unter anderem bei Zauner, Gerstner und Demel absolvierte, leitete neun Jahre lang die Tortendekoration bei Demel und zählt heute zu den wenigen geprüften Schokoladen-Sommeliers der Stadt.
- Stieglers "Tortenpalais" befindet sich in der Penzinger Gurkgasse.
- Foto: Valentina Marinelic/MeinBezirk
- hochgeladen von Patricia Hillinger
Sein Kollege „Schokomichi“, vielen als charmanter Chocolatier aus Rudolfsheim-Fünfhaus bekannt, wird von Stiegler augenzwinkernd als „der echte Willy Wonka von Wien“ bezeichnet. Bei dessen Besuch lobte Stiegler nicht nur den markanten Hut des Hausherrn, sondern empfahl besonders die Schokolade mit Kakao-Nibs – „unglaublich lecker“, wie er selbst sagt.
Handwerk, Herz und große Träume
Reimer führt die Tradition seiner Familie fort, deren Geschichte bis ins Jahr 1880 zurückreicht. Bekannt sind seine „Wiener Schichten“ – feine Lagen aus Nougat und Schokolade, die ein einzigartiges Aroma entfalten. Ebenso beliebt sind seine mit Blattgold verzierten Schokotannen und getunkten Orangenscheiben, die aufwendig in mehreren Arbeitsschritten gefertigt werden.
Der freundschaftliche Besuch bei Schokomichi zeigt, dass in Wiens Schokoladenszene nicht Konkurrenz, sondern gegenseitiger Respekt und Begeisterung für das süße Handwerk im Mittelpunkt stehen.
Nähere Infos unter www.schokomichi.at und www.tortenpalais.at
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