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Rekordergebnis bei Sternsinger-Aktion in Rudolfsheim-Fünfhaus

Im 15. Bezirk waren rund 120 Kinder und Jugendliche mit mehr als 45 Begleitern aus den Pfarren Akkonplatz, Hildegard Burjan und Reindorf als Sternsinger unterwegs. | Foto: z.V.g
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  • Im 15. Bezirk waren rund 120 Kinder und Jugendliche mit mehr als 45 Begleitern aus den Pfarren Akkonplatz, Hildegard Burjan und Reindorf als Sternsinger unterwegs.
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„Gemeinsam unterwegs bei Kälte, Sturm und Wind“ – dieser Satz war Anfang Jänner in vielen Stiegenhäusern im 15. Bezirk zu hören. Zahlreiche Kinder und Jugendliche zogen als Sternsinger durch Rudolfsheim-Fünfhaus und brachten Musik, Segenswünsche und gelebte Solidarität direkt vor die Wohnungstüren.

WIEN/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Was für viele mit einem kurzen Lied und einer kleinen Spende beginnt, hat weltweit große Wirkung. Die Sternsingeraktion zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie Engagement im Kleinen internationale Hilfe möglich macht – getragen von jungen Menschen und unterstützt von einer offenen Nachbarschaft.

Rund 120 Kinder und Jugendliche waren heuer im 15. Bezirk als Sternsinger unterwegs, begleitet von mehr als 45 Erwachsenen aus den Pfarren Akkonplatz, Hildegard Burjan und Reindorf. Mit ihren Liedern und Texten brachten sie nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern auch den traditionellen Segen für das Jahr 2026 in die Häuser.

Neuer Rekord im Bezirk

Trotz winterlicher Bedingungen ließen sich die Gruppen nicht aufhalten. Ob nach mehreren Stunden oder auf langen Stiegen – der Einsatz blieb spürbar groß.

Die Sternsinger waren heuer besonders erfolgreich unterwegs. | Foto: z.V.g
  • Die Sternsinger waren heuer besonders erfolgreich unterwegs.
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Dank der Unterstützung zahlreicher Bewohnerinnen und Bewohner im 15. Bezirk konnte erstmals eine Spendensumme von rund 42.500 Euro gesammelt werden. Das Ergebnis zeigt die hohe Bereitschaft, sich an der Aktion zu beteiligen und soziale Projekte zu unterstützen.

Hilfe, die weltweit ankommt

Die gesammelten Spenden fließen in rund 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die von der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar betreut werden. Ziel ist es, die Lebensbedingungen und Zukunftschancen von zehntausenden Kindern nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen in Tansania.

Neben dem finanziellen Aspekt hinterlässt das Sternsingen auch bei den Beteiligten selbst Eindruck. Viele Kinder wachsen an der Aufgabe, erleben Gemeinschaft und erfahren, was es bedeutet, Zeit und Energie für andere zu schenken.

Besonders berührend waren die Besuche in Pflegeheimen sowie im Haus St. Lukas der Caritas, wo der Gesang der Sternsinger bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sichtbar Freude auslöste. Wer heuer nicht angetroffen wurde, kann Segensaufkleber auch in den katholischen Pfarrkanzleien des Bezirks abholen.

Eine lange Geschichte

Seit 1954 sind Sternsinger in ganz Österreich unterwegs, in Wien bereits seit 1947. Auch 2025 beteiligten sich österreichweit rund 85.000 Kinder und Jugendliche, die gemeinsam etwa 440.000 Kilometer zurücklegten. Das österreichweite Ergebnis lag zuletzt bei 20,5 Millionen Euro.

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