ÖAMTC-OG Andorf ... VEREINSAUFLÖSUNG
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Die ÖAMTC-Ortsgruppe Andorf löst sich mit Ablauf des 30.11.2020 in ihrem 70-jährigen Bestandsjubilumsjahr auf.

70 Jahre ÖAMTC-Ortsgruppe ANDORF … und jetzt ist Schluss
Eine Gruppe von Männern, die bereits in die Zukunft schauten, die zu den ersten gehörten, die auf Autos und Motorräder vertrauten, schloss sich im November 1950 in Andorf zusammen, um einander Hilfe zu leisten, wenn die noch sehr störungsanfälligen Fahrzeuge ihre Macken hatten. Für den OÖAMTC in Linz stellte die Gründung von Ortsgruppen ein wichtiges Bindeglied in den ländlichen Raum hinein dar. Ein reger Erfahrungsaustausch, der bei Vereinsabenden stattfand, war die Grundlage für das Entstehen einer Gemeinschaft, die sich über Parteigrenzen hinweg zu einer Familie der Motorsportbegeisterten entwickelte, die der ‚Club‘ genannt wurde, und einen fixen Bestandteil innerhalb der Andorfer Vereine bildete. Von Anfang an machte der Verein mit der Veranstaltung von Motorradrennen auf sich aufmerksam. Neben der Clubkameradschaft, der Liebe zum Automobil, war es vor allem die Pflege der Geselligkeit, die in Form von Ballveranstaltungen, Ausflügen, Radtouren, Wanderungen und Krampusauffahrten stattfand. Ein Club mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Gemeinsinn, mit reicher Erfahrung, und mit nicht nachlassender Tatkraft, Vereinsmitglieder, die eine hervorragende Arbeit geleistet und eine solide Basis geschaffen haben. Über Jahrzehnte konnte man auf diesem Grundstein aufbauen und somit auch einen steten Anstieg der Mitgliederzahlen für den ÖAMTC verzeichnen.
Der rasante Anstieg des Straßenverkehrs und die damit einhergehende Mobilität haben den ÖAMTC zum größten Autofahrerclub Österreichs gemacht. Das hat mit sich gebracht, dass sich der ÖAMTC im Lauf der Jahre vor allem durch die Schaffung von Stützpunkten, die rund um die Uhr technische Hilfe leisten können, zu einem Wirtschaftsunternehmen entwickelt hat. Die Satzungen erachtete man teilweise nicht mehr zeitgemäß und so wurden sie im Lauf der Jahre mehrmals adaptiert. Auch die Satzungen der Ortsgruppen wurden abgeändert und ‚sportliche und gesellige Veranstaltungen, Kultur, Versammlungen und Vereinsfeste‘ wurden aus dem Vereinszweck gestrichen. Seit 2019 bezeichnet man unsere Aktivitäten nun steuerrechtlich als ‚gemeinnützlichkeitsschädlich‘ und daher nicht mehr als förderungswürdig. Die Art und Weise, wie man nun Einfluss auf unsere Aktivitäten und Kontrolle auf unsere Vereinsgebarung auszuüben versucht, haben uns, die derzeitige Clubführung, dazu veranlasst, unsere Vorstellungen und Ideen nicht dem Zeitgeist zu opfern. Brauchtum und Geselligkeit sind für uns Grundpfeiler eines Vereinslebens. Nach 70 Jahren, in denen wir durch großzügige Spenden wie zum Beispiel Geschwindigkeitsmessanlagen oder den Ankauf einer Rettungspuppe zur Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen haben, beenden wir mit Wehmut unser erfolgreiches Wirken und lösen unseren ‚Club‘, unsere Ortsgruppe auf.
Den Idealismus jedes einzelnen kann man nicht genug würdigen, denn ohne die ehrenamtlichen Helfer, die die Ideen der Gründungsmitglieder weitergetragen haben, die viel Engagement zeigten und viele Stunden ihrer Freizeit opferten, wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. Dafür gebührt allen Respekt, Anerkennung und Dank.
Josef Gassner, Obmann

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