Esternberger Sand für die Pferderennbahn in Meran

Die Firma Feichtinger-Reitplatzbau aus Esternberg hat den weltberühmten Pferderennplatz in Meran, Südtirol, saniert. 700 Tonnen Spezialtretschicht waren dafür nötig.
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  • Foto: Feichtinger
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

SÜDTIROL, ESTERNBERG (ska). Rund 700 Tonnen dieser griffigen und trittsicheren Spezieltretschicht waren nötig für die fünf Meter breite und sechs Kilometer lange Pferderennbahn in Meran, Südtirol.

Die Firma Feichtinger aus Esternberg wurde beauftragt, den Pferderennplatz, der zu den größten Europas zählt, zu sanieren. Vor zehn Jahren hat sich der Esternberger Familienbetrieb, ein Unternehmen für Kies, Transporte und Erdbau zusätzlich auf den Reitplatzbau spezialisiert. Den Sand für den Reitbelag produziert die Firma selbst – eine Mischung aus Quarzsand und natürlichen oder synthetischen Zuschlagsstoffen.

Zwei Wochen dauerten die Arbeiten in Meran, wobei das tägliche Training stets stattfinden musste. "Die gesamte Fläche musste neu begradigt und die neue Spezialtretschicht gleichmäßig sowie zentimetergenau verteilt, unter die bestehende Tretschicht gemischt werden", erklärt Thomas Wolf, der bei der Firma Feichtinger für den Reitplatzbau zuständig ist.

Eröffnet wurde die Pferderennbahn in Meran im Jahr 1935 auf einem 40 Hektar großen Areal mitten in der Stadt. Höhepunkt der Rennsaison, die von Mai bis Oktober dauert, ist der Große Preis von Meran Forst. Bei dem hochdotierten Hindernisrennen beträgt die Gewinnsumme mittlerweile über eine Million Euro.

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