Wolfpassing/St. Pölten
DSG-Vorsitzender Eppensteiner gibt sportliche Tipps
- Der Kremser Sportpfarrer Franz Richter und DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner aus Wolfpassing.
- Foto: Wolfgang Zarl
- hochgeladen von Christoph Fuchs
Die Diözesansportgemeinschaft St. Pölten (DSG) lädt dazu ein, Bewegung, Gemeinschaft und Bewahrung der Schöpfung miteinander zu verbinden. Wanderschuhe statt Autoschlüssel, Fahrrad statt kurzer Autofahrt und Sport mitten in der Natur: Anlässlich der Schöpfungszeit von 1. September bis 4. Oktober ruft die Diözesansportgemeinschaft dazu auf, Bewegung und Umweltschutz miteinander zu verbinden.
ST. PÖLTEN/WOLFPASSING. „Die Schöpfungszeit erinnert uns daran, dass uns unsere Umwelt nicht einfach zur Verfügung steht. Gerade beim Sport erleben wir, wie wertvoll eine intakte Natur ist“, betont DSGÖ-Vorsitzender Sepp Eppensteiner aus Wolfpassing. Dabei gehe es nicht um Verzicht, sondern um Lebensfreude: „Bewegung in der Natur tut Körper und Seele gut. Gleichzeitig können wir mit einfachen Entscheidungen einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten.“
Fünf Tipps der niederösterreichischen Kirchensportler für die Schöpfungszeit:
- Einen Weg zu Fuß zurücklegen. Nicht jede kurze Strecke muss mit dem Auto gefahren werden. Die DSG empfiehlt, bewusst einen Alltagsweg pro Woche zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen.
- Eine „Schöpfungswanderung“ organisieren. Pfarren, Familien und Sportgruppen können gemeinsam wandern, pilgern oder spazieren gehen. Ein kurzer geistlicher Impuls unterwegs verbindet Bewegung und Glauben.
- Sportveranstaltungen umweltbewusster gestalten. Mehrwegbecher und wiederverwendbare Trinkflaschen, Müllvermeidung sowie regionale Lebensmittel können auch bei kleinen Veranstaltungen einen Unterschied machen.
- Gemeinsam statt einzeln anreisen. Wer zum Training, Sportplatz oder zu einer Veranstaltung fährt, kann Fahrgemeinschaften bilden oder – wo möglich – öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
- Beim Sport die Natur auch einmal bewusst wahrnehmen. Nicht immer müssen Kilometer, Geschwindigkeit oder persönliche Bestleistungen im Mittelpunkt stehen. Handy und Kopfhörer weg, Augen auf: Ein Lauf, eine Wanderung oder eine Radtour kann auch eine Gelegenheit sein, die Schönheit der Schöpfung neu wahrzunehmen.
„Sport vermittelt Fairness und Respekt. Diesen Respekt sollten wir auch unserer Umwelt entgegenbringen“, erklärt Eppensteiner. „Vielleicht nehmen wir uns in diesen Wochen ganz bewusst vor, einmal weniger ins Auto und dafür öfter in die Sportschuhe zu steigen.“
- DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner mit Radwallfahrern in seiner Heimatpfarre Steinakirchen.
- Foto: Wolfgang Zarl
- hochgeladen von Christoph Fuchs
Die Schöpfungszeit beginnt am 1. September mit dem Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung und endet am 4. Oktober, dem Gedenktag des heiligen Franz von Assisi.
Für die DSG ist die Botschaft einfach: Wer sich bewegt, erlebt die Schöpfung – und wer sie erlebt, versteht umso besser, warum es sich lohnt, sie zu bewahren.
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