25.01.2018, 18:21 Uhr

Sieben meisterhafte Landwirte im Bezirk Scheibbs

"Echt meisterlich": Sieben Landwirten aus dem Bezirk Scheibbs wurden vor Kurzem ihre Meisterbriefe überreicht. (Foto: Franz Gleiß)
BEZIRK SCHEIBBS. ARGE-Meister und Obmann Andreas Ehrenbrandtner, Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes und Landarbeiterkammer-Präsident Andreas Freistetter  überreichten im Beisein von Johann Haselmeyer von der Landwirtschaftlichen Fachschule in Gießhübl und dem Geschäftsführer der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle NÖ, Anton Hölzl, mit Karl Plank aus Gresten, Silvia Ebenführer aus Oberndorf an der Melk, Michael Schagerl aus St. Georgen an der Leys, Daniel Buchegger aus Oberndorf an der Melk, Michael Schinnerer aus Scheibbs, Johannes Pieber aus Oberndorf an der Melk, Jakob König aus St. Georgen an der Leys sieben Landwirten aus dem Bezirk Scheibbs vor Kurzem ihre Meisterbriefe.

Investition für die Zukunft

"Die Ausbildung ist anspruchsvoll und umfangreich. Die Absolventen haben viel Zeit und Anstrengung investiert. Eine Investition für die Zukunft ihrer Betriebe und die gesamte Land- und Forstwirtschaft", zeigt sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf über das Engagement der diesjährigen Absolventen der Meisterausbildung erfreut.

Immer mehr Bauern absolvieren Ausbildungen

Immer mehr junge Bäuerinnen und Bauern entscheiden sich für eine gute Ausbildung als Basis für die Zukunft. So hat die niederösterreichische Meisterausbildung in der Land- und Forstwirtschaft in den letzten Jahren eine regelrechte Erfolgsgeschichte geschrieben und gilt als die Top-Qualifikation für praktizierende Land- und Forstwirte. Insgesamt waren bei der Meisterbriefüberreichung 2018 130 Absolventinnen und Absolventen mit dabei. 76 Meisterbriefe wurden im Bereich Landwirtschaft, zwölf im Weinbau, 13 in der Forstwirtschaft, 24 in der Bienenwirtschaft, fünf im Gartenbau und zwei in der Pferdewirtschaft verliehen.

Beste Qualität für Konsumenten

Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes würdigte ihre Leistungen: "Unsere Meisterinnen und Meister können zu Recht selbstbewusst und stolz auf sich sein. Sie haben nicht nur die Meisterausbildung mit Bravour bestanden, sondern sie sind es auch, die Tag für Tag die beste Qualität zu den Konsumenten bringen. Unser Markt ist nicht durch eine Marktordnung abgesichert, sondern durch die Besonderheit der Produkte. Diese Qualitätsproduktion hat nur dann Sinn, wenn es welche gibt, die das zu schätzen wissen." Bewusstseinsbildung ist somit gefragt. Deshalb setzt sich die Landwirtschaftskammer NÖ gemeinsam mit dem Land NÖ dafür ein, dass in den Großküchen des Landes das Bestbieterprinzip umgesetzt wird und mit dem "Gut zu wissen"-Siegel die Herkunft von Fleisch und Eiern transparent gemacht wird.

Die jüngsten landwirtschaftlichen Betriebsführer Europas

Andreas Ehrenbrandtner, Obmann der ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Meister, wies auf die Bedeutung des Wissens in der heutigen Zeit hin: "Österreich gehört zu den Ländern mit den jüngsten landwirtschaftlichen Betriebsführern Europas. Diese Entwicklung möchten wir als ARGE Meister unterstützen und vorantreiben. Aus- und Weiterbildung sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Betriebsführung. Dabei wollen wir als ARGE Meister unseren Unternehmerinnen und Unternehmern mit entsprechenden Angeboten zur Seite stehen."

Meister des Jahres: Die Besten der Besten

Auch heuer konnten sich die Besten unter den Meistern wieder über eine besondere Auszeichnung freuen. Meister des Jahres wurden Johannes Pieber aus Oberndorf an der Melk im Beruf Landwirtschaft, Ewald Schober-Schütt aus Gaweinstal im Beruf Weinbau und Kellerwirtschaft, Florian Kastner aus Zweiersdorf im Beruf Forstwirtschaft sowie Peter Jelinek aus Gumpoldskirchen und Christian Winkler aus Goldegg, Pongau im Beruf Bienenwirtschaft.
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