03.07.2017, 14:14 Uhr

Welser Profile in Gresten will den Umsatzrekord brechen

Die Geschäftsführer Christian Hansl sowie Thomas und Helmut Welser freuen sich über den rekordverdächtigen Umsatz.

Rekordverdächtige Umsätze erzielte die Welser Profile GmbH in Gresten und Ybbsitz im ersten Halbjahr 2017.

GRESTEN/YBBSITZ. Die Schwelle von einer halben Milliarde Umsatz könnte dieses Jahr beim Spezialprofile-Produzenten Welser Profile übersprungen werden. Genutzt werden soll das zu erwartende Ergebnis vor allem für diverse Investitionen an den Standorten in Österreich und Deutschland.

Rückenwind durch Konjunktur

"Während das mengenmäßige Wachstum in den vergangenen fünf Jahren stetig um rund 30 Prozent stieg, wuchsen die Kosten nur unterproportional. Mit dem Rückenwind einer starken Konjunktur peilen wir auch dieses Jahr ein sattes Ergebnis an", sagt Geschäftsführer Thomas Welser.

Nachhaltige Profitabilität

Welser Profile nutzt die starke Konjunktur, um weiter zu investieren – ganze 35 Millionen sind noch in diesem Jahr budgetiert, um den Wettbewerbsvorsprung zu erhalten und eine nachhaltige Profitabilität zu gewährleisten.
"Sie fließen vor allem in die Kapazitätserweiterung, die Modernisierung der Anlagen und Prozesse, in die Ausbildung und in Mitarbeiterbindung. Nicht zuletzt ist dieser Fortschritt nur mit hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern möglich", ergänzt Christian Hansl, der als Geschäftsführer der Produktion und Technik bei Welser Profile tätig ist.

Eine Milliarde Profile für Blum

Momentan befindet sich die Welser Profile GmbH in der letzten Ausbaustufe des bisher größten Automatisierungsprojekts in der Unternehmensgeschichte mit dem Kunden Blum. "Für das Vorarlberger Paradeunternehmen, das mit weltweit rund 7.000 Mitarbeitern Hightech-Beschläge für Möbelhersteller produziert, durfte Welser Profile bereits mehr als eine Milliarde Profile liefern. Für die neue Designserie wurde ein vollautomatischer Verarbeitung- und Verpackungsprozess von Welser Mitarbeitern entwickelt. Die verpackten Produkte werden von fahrerlosen Staplersystemen kommissioniert und direkt bis zum Lkw transportiert – und zwar 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche! Diese Stapler laden sich bei Bedarf selbst auf und koordinieren die anstehenden Ladeaufträge. Damit ist der Fertigwarenfluss von den Produktionsanlagen bis zur Verladung vollständig automatisiert – das ist Digitalisierung bzw. 'Industrie 4.0' in Reinkultur", berichtet Thomas Welser nicht ganz ohne Stolz.

Facharbeiter dringend gesucht

Werden auf diese Weise vorhandene Arbeitsplätze abgebaut? Ganz im Gegenteil – und das ist gleichzeitig auch die größte Herausforderung, die die Welser Profile GmbH derzeit hat: "Für die Standorte Gresten und Ybbsitz suchen wir dringend Metall-Facharbeiter. Aber auch Mitarbeiter für verschiedenste andere Funktionen wie z. B. Prozesstechniker- oder IT-Technikerlehrlinge. Aber auch branchenfremde Facharbeiter werden bei uns aufgenommen und danach intern qualifiziert. Im Rahmen der internen Erwachsenenbildung sollen Männer und Frauen, die schon einen Lehrberuf wie beispielsweise Maurer, Zimmermann, Tischler usw. absolviert haben, zum Produktionsmitarbeiter, Profiliertechniker oder gar zum Produktionsanlagen-Verantwortlichen umgeschult werden. Im nächsten Jahr soll des Weiteren der Startschuss für den Bau eines neuen Ausbildungszentrums fallen. Denn nur hoch qualifizierte Mitarbeiter können den Erfolg unseres Unternehmens garantieren", bringt es der Geschäftsführer Helmut Welser auf den Punkt.

Weitere Infos gibt's hier.
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