In Himberg
Geteilte Meinungen zu Kirchenplatz-Sanierung
- Alfred Hoch, Michael Sippel und Johannes Kraigher wünschen sich eine Sanierung des Bodenbelags.
- Foto: Hoch
- hochgeladen von Birgit Bachhofner
Die Himberger ÖVP-Gemeinderäte Alfred Hoch, Michael Sippel und Johannes Kraigher haben in einem offenen Brief den Bürgermeister die Sanierung des Himberger Kirchenplatzes angeregt.
HIMBERG. Schäden am Bodenbelag, von der Fraktion dokumentiert, machen eine Erneuerung notwendig. "Trotz wiederholter punktueller Ausbesserungsmaßnahmen weist der Platz nach wie vor erhebliche Schäden am Bodenbelag auf. Lose Pflastersteine, Unebenheiten und Schlaglöcher stellen insbesondere für Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko dar", wird das im Offenen Brief formuliert.
Die erforderlichen Geldmittel dafür sollen in die mittelfristige Budget- und Investitionsplanung der Gemeinde aufgenommen werden. „Der Kirchenplatz ist ein zentraler Bestandteil unseres Ortszentrums und wird täglich von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Himberg, Velm und Pellendorf genutzt. Deshalb treten wir dafür ein, die Sanierung in die mittelfristige Budgetplanung aufzunehmen und damit die verbindliche Grundlage für eine Umsetzung in den kommenden Jahren zu schaffen.“
Ein weiterer Wunsch der drei Gemeinderäte: auch zeitgemäße, klimafreundliche Gestaltungselemente wie zum Beispiel Beschattung/Begrünung mitzudenken, um die momentane "Betonwüste" zu entschärfen.
Bürgermeister Ernst Wendl (SPÖ) weist die Anschuldigungen zurück: "Der Kirchenplatz ist derzeit tatsächlich keine Schönheit, aber auch kein Sicherheitsrisiko. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man nur das Notwendige durchführen, in budgetär besseren Zeiten das Wünschenswerte." Denn Kinderbetreuung, Familien, Vereine und Freizeit hätten hier Vorrang – "Das werde ich auch zukünftig so halten."
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