15.10.2014, 15:59 Uhr

Auf Fischfang in Sri Lanka

Natürlich fliegt man nicht nach Sri Lanka um zu Fischen, aber ich plane bei unseren Urlaubsaufenthalten immer wieder ein bis zwei Tage Fischen ein und von diesen zwei Tagen möchte Euch ein wenig über meine Fischerei in Hikkaduwa berichten.
Da ich im Vorfeld schon Bescheid wußte, daß man in Hikkaduwa nicht vom Strand aus fischen durfte ließ ich meine Fliegenfischerausrüstung zu Hause und nahm nur meine fünfteilige 2,10m lange „Köhler Jerk Travel 12o“ von der Fa. Balzer sowie eine Stationärrolle mit 35er Mono und Kleinzeug (Gummifische ,Zonker, Streamer, Blei, Haken usw) mit.
Wenn es nach meiner Frau gegangen wäre, schon wieder viel zu viel.
Am Zielort in Hikkaduwa angekommen, machte ich mich schnell mit den einheimischen Fischern bekannt und ein kräftiges Trinkgeld verhalf mir zu einer Ausfahrt mit ihnen.
Drei bis fünf km vom Ufer entfernt wird in diesem Gebiet mit Handangeln auf Riffbarsche in ca.15-20m Tiefe gefischt. Als Köder verwendeten wir geschnittenen Tintenfisch (Kalmare), den wir auf zwei Haken befestigten und mit einem 80g Blei auf Tiefe brachten.
Ich fing nach zwei Ausfahrten insgesamt 14 Fische .Von denen ich allerdings die meisten zwar schon gesehen habe aber sie nicht per Namen kenne. Sicher ist nur, dass ich eine Muräne fing. Aber auch einen schönen Drückerfisch und einige bunte Riff-Fische vergriffen sich an meiner Angel.
Ein schöner Fisch ging mir nach ca, einer halben Stunde Drill durch Ausschlitzen verloren, aber Ihr wisst ja „die schönsten Fische gehen meistens verloren“ so denkt man zu mindest. So, das war mein Bericht über meine Fischerei in Sri Lanka. Mit einigen schönen Bildern aus diesem wunderbaren Land, man nennt es nicht umsonst „die Träne Indiens“ möchte ich mich von Euch verabschieden.

Herzlichst Rudolf Thurner
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