Corona in Wien
Simmering hält sich fit

Das Team von Mrs. Sporty Simmering ist weiterhin für die Mitglieder da.
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  • Foto: Mrs. Sporty
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Die Ausgangsbeschränkungen zu Zeiten der Corona-Pandemie werden für so manchen zur Herausforderung. Wie man sich zuhause trotzdem fit halten kann und wie es jenen geht, die im Sportsektor in Simmering tätig sind.

SIMMERING. Nicht nur für Geschäfte, auch für Fitnessstudios und selbstständige Trainer ist die Coronakrise eine Herausforderung. Immer mehr greifen daher auf das Hilfsmittel des Onlincecoachings zurück.

So auch Mrs Sporty Simmering in der Braunhubergasse 23. "Wir können unsere Räumlichkeiten nicht mehr nutzen, sind aber telefonisch selbstverständlich erreichbar", sagen die Clubinhaberinnen Sabine Hufnagl und Irene Gruber. Sie garantieren, unter anderem, nun Home Workouts via Youtube-Link, damit man sich auch zuhause weiterhin fit halten kann.

"Wir haben diesbezüglich natürlich sofort reagiert und bereits mehrere Mails an alle Mitglieder ausgeschickt. Es gibt extra Links mit verschiedenen Trainingsmöglichkeiten von Kraft bis Cardio". Die Einheiten dauern zwischen sieben Minuten bis hin zu einer Stunde. Ergänzt wird das Ganze durch die gewohnte individuelle Betreuung per Telefon, Skype oder Social Media, was auch eine auf das eigene Ziel abgestimmte Ernährungsumstellung weiter möglich macht.

Ziele nicht aufgeben

Die von Montag bis Freitag stets wechselnden Trainingseinheiten können alleine genutzt werden, aber auch im Team, also live und zeitgleich mit anderen Mrs. Sporty Mitgliedern aus 450 Clubs auf der ganzen Welt, was zusätzlichen Spaß an der Bewegung garantieren soll. Hinzu kommt eine App, die die individuell angepassten Trainingspläne der Mitglieder enthält und ganz viel Motivation über Social Media.

Ergänzend möchten die Clubinhaberinnen Sabine Hufnagl und Irene Gruber noch ihren Dank aussprechen: "Wir sind dankbar und zutiefst ergriffen. Die unbändige Treue und der Zusammenhalt unserer Mitglieder sichert unser weiteres Bestehen in der jetzigen Zeit, wie auch in der Zeit nach der Krise. Das gibt uns die Kraft und Motivation jetzt noch stärker für unsere besonderen Powerfrauen da zu sein. Sie geben ihre Sport- und Gesundheitsziele nicht auf, wir tun es ihnen gleich. Zusammen bleiben wir stark und überstehen das, als Gemeinschaft." Kostenlose Beratung zum persönlichen Onlinecoaching erhalten Sie unter 069911998182


Die klassische Kniebeuge

Nicht nur die Fitnessstudios, auch die selbstständigen Trainer haben es momentan nicht leicht. Die Simmeringerin Simone Holzer ist seit 1999 in diesem Sektor tätig. Ihren Standort hat sie im elften Bezirk, allerdings ist die promovierte Ethnologin und Fitnesstrainerin in ganz Wien tätig. "Alle Sportanlagen und Studios sind geschlossen. Deshalb bekomme ich derzeit auch keine Aufträge", erzählt sie.

"Ich habe keine Arbeitslosenversicherung. Hier muss dringend etwas geändert werden. Ich bin Mutter von zwei Söhnen und habe Ausgaben. Auch daheim kann ich nicht trainieren, da natürlich keiner kommt." Beim Thema Online-Workouts ist Holzer noch zwiegespalten. "Ich habe viele ältere Kunden, mit denen ich Gesundheits- und Rehatraining mache. Sie haben nicht die technischen Möglichkeiten dafür." Derzeit arbeitet die Trainerin dennoch an einer Notlösung für Workouts über Videokonferenzen. "Es braucht eine Lösung. Ich bin ja nicht die einzige, ich kenne hunderte, denen es genauso geht."

Für jene, die sich trotz Ausgangsbeschränkungen zuhause fit halten möchten, hat Holzer einen effektiven Tipp: die klassische Kniebeuge. "Wichtig ist dabei ein fester Stand – hüft- bis schulterbreit, eine stabile Wirbelsäule und die Aktivierung der Rumpf- und Bauchmuskeln. Die Knie fixieren und mit fünf bis zehn Wiederholungen steigern - auf den Tag verteilt. Dann Stück für Stück immer mehr machen. Diese Übung kräftigt die Beine und das Gesäß und kann mit oder ohne Gewichte (Hanteln durchgeführt werden. Viel Spaß!"

Entspannung für den Rücken

Auch Sonja Lammel, die ihr Yogastudio "Yoga Eleven" in der Krausegasse betreibt, harrt derzeit zuhause aus. Online-Workshops bietet sie derzeit noch nicht an - aber wer weiß, was da noch kommt. Auch Sie hat einen Tipp für die bz-Leser, um etwas Ausgleich zum ständigen Sitzen zu schaffen. "Wir verbringen momentan viel Zeit in den eigenen vier Wänden und das bedeutet oft zugleich wenig Bewegung und viel Herumliegen", sagt sie.

"Wir von Yoga Eleven empfehlen deshalb nach dem Aufstehen und vor dem zu Bett gehen eine Dehnübung für die gesamte Körperrückseite. Die Faszien im Rücken werden es Ihnen danken." Benötigt werden eine Wand oder geschlossene Türe, eine Matte oder Decke und am Besten ein drei bis fünf Minuten dauerndes Lied. 

Schritt 1: Legen Sie die Matte vor die Wand und starten Sie den Song.
Schritt 2: Lehnen Sie sich an die Wand, mit etwas Abstand der Füße zur Wand und mit leicht gebeugten Knien. Ziehen Sie Ihre Gesäßbacken etwas an der Wand hoch und lassen Sie sich nach vorne hängen. Entspannen Sie Rücken, Schultern und Nacken. Alles zieht mit der Schwerkraft Richtung Boden, atmen Sie tief ein und lassen Sie immer mehr los.
Schritt 3: Nach dem Ende Ihres Liedes gehen Sie direkt in die Bauchlage nach vorne auf die Matte und bleiben Sie dort noch ein paar tiefe und ruhige Atemzüge liegen, bevor Sie über eine Seite wieder hoch kommen.

"Ein Tipp: Wenn Sie nach ein paar Tagen Verbesserungen spüren, verlängern Sie die Dauer durch die Wahl eines längeren oder mehreren Liedern", so Lammel. Bei Fragen oder Wünschen nach weiteren Tipps, können sich Interessierte direkt bei Sonja Lammel auf www.yoga-eleven.at oder unter 0676/939 00 66 melden.

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