FH St. Pölten
Großes Interesse an der Firmenmesse der Bahnindustrie

Departmentleiter Otfried Knoll im Gespräch
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  • Departmentleiter Otfried Knoll im Gespräch
  • Foto: FH St. Pölten/Tobias Jungmeier
  • hochgeladen von Karin Kerzner

Über 150 Besucher nutzten die Firmenmesse der Bahnindustrie an der FH St. Pölten um sich über Jobmöglichkeiten, Praktikumsplätze, technische Innovationen und aktuelle Entwicklungen zu informieren.

ST.PÖLTEN (pa). Die Firmenmesse der Bahnindustrie hat sich als eine der zentralen Vernetzungsplattformen der Bahnbranche etabliert. 23 Unternehmen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz tauschten sich mit Studierenden und Absolventen des Departments Bahntechnologie und Mobilität aus. Nachhaltige und zukunftsweisende Mobilität braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Das Department Bahntechnologie und Mobilität bietet den Studierenden mit seinen innovativen Studien- und Weiterbildungslehrgängen beste Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen. 23 Unternehmen – von der NÖVOG über die ÖBB und Wiener Linien bis zu internationalen Konzernen wie die DB Netz AG, Strabag, Siemens oder Stadler Rail AG – nutzen die Möglichkeit, um mit Studierenden und Absolvent*innen des Departments ins Gespräch zu kommen.

„Unsere Studierenden wollen in einer der spannendsten Branchen einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Systems Bahn leisten.“,

sagt Otfried Knoll, Leiter des Departments Bahntechnologie und Mobilität an der FH St. Pölten.

„Bei uns werden sie bestens darauf vorbereitet. Die nahezu hundertprozentige Beschäftigungsquote unserer Absolventen spricht für sich.“

Organisiert wurde die Firmenmesse des Departments Bahntechnologie und Mobilität in Zusammenarbeit mit dem Alumni und Career Center der FH St. Pölten.

Digitalisierung und Dekarbonisierung

Im Rahmen des abwechslungsreichen Programms der Firmenmesse fanden auch Fachvorträge zu den Zukunftsthemen der Verkehrsbranche statt. Die ÖBB zeigte unter dem Titel „Digitalisierung im Fachbereich Fahrwegtechnik“, wie durch neue Methoden der Gleis-Inspektion der Eisenbahnbetrieb effizienter und sicherer wird. An diesem Beispiel wurde auch verdeutlicht, was ein Infrastrukturunternehmen von der kommenden Ingenieursgeneration erwartet: technisches Know-how und ein Verständnis des Gesamtsystems Bahn.

Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis

Siemens Mobility GmbH stellte den neuen Hybridzug „Cityjet Eco“ und den Weg „vom Dieselzug zum Akku-Zug“ vor. In den kommenden Jahren wird sich immer dringender die Frage stellen, wie die CO2-Neutralität des Systems Bahn auch auf nicht elektrifizierten Strecken erreicht werden kann. Ein technologischer Ansatz sind Akku-Züge, die während der Fahrt unter einer Fahrleitung die Batterien laden und damit auch nicht elektrifizierte Streckenabschnitte befahren können. Der Cityjet Eco befindet sich derzeit im Testbetrieb. Im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts werden auch Forschung und Lehre im Department Bahntechnologie und Mobilität der FH St. Pölten verbunden: Das Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung erstellt ein Rechenmodell für die CO2-Bilanz des Cityjet Eco.

Über die Fachhochschule St. Pölten

Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. 25 Studiengänge und zahlreiche Weiterbildungslehrgänge bieten ca. 3400 Studierenden eine zukunftsweisende Ausbildung. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Autor:

Karin Kerzner aus Wienerwald/Neulengbach

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