Dieser Tag gehört den Frauen

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(hh). Der morgige 8. März gilt international als Weltfrauentag. Auch speziell diesen Tag soll die Situation der Frau in den Mittelpunkt gerückt werden. Die WOCHE bat drei junge Damen – Johanna Zemrosser aus Althofen, Bettina Kraxner aus Guttaring und Elisabeth Stippich aus St. Veit – zu einer Diskussionsrunde rund um das Thema „Frau sein in der heutigen Zeit“.
„Österreich ist ein positives Beispiel für die Situation der Frau. Viele Frauen sind bei uns in Führungspositionen. Frauen müssen nach ihren Qualifikationen ausgewählt werden“, sagt BWL-Studentin Elisabeth Stippich. Gymnasiastin Johanna Zemrosser ist der Meinung, dass die Emanzipation in Österreich gut sei, aber: „Es gibt noch genug Situationen, wo es nicht so ist, beispielsweise beim Thema Karenz. Es sollte kein Problem sein, in Karenz zu gehen und Frauen sollten auch gleich viel verdienen wie Männer“, so Zemrosser. Auch Floristin Bettina Kraxner schließt sich dieser Meinung an. Wenn es nach ihr geht, sollten Frauen viel mehr Respekt verdienen.
Der 8. März ist der Weltfrauentag. Drei Damen sprechen über die Rolle der Frau.

„Vor allem für ihre freiwilligen Tätigkeiten bei Feuerwehren oder Rotem Kreuz. Die Aussage ,Frau hinter den Herd‘ gibt es nach wie vor und dies von vielen über 50-jährigen Personen. Frauen leisten gleich viel wie Männer“, so Kraxner. „Es sollte ein Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen herrschen, keiner sollte bevorzugt werden. Gewisse Männer- und Frauenberufe werden bleiben, aber auch dies sollte sich ändern“, meint Zemrosser. Stippich meint auch, dass man Frauen nach ihren Qualifikationen für einen Job auswählen sollte. Sie appelliert auch an die nächste Generation. „Ich wünsche mir von dieser mehr Eingeninitiative. Schon bei Kleinigkeiten sollte man sich wehren“, meint Stippich. Alle drei Damen sind sich einig, dass man die Emanzipation weiterführen sollte.

Emanzipation geht weiter
„Es werden mehr Mädchen als Jungs geboren, schon alleine deshalb wird diese Bewegung weitergehen“, so die Damen. Einen gewissen Status hat sich die Frau in der Gesellschaft aber schon erarbeitet. „So gibt es bei Clubs wie Rotary oder Lions schon einige Frauen. Anfangs wurden diese Clubs nur von Männern geleitet“, so Zemrosser. Optimistisch blickt man in die Zukunft. „Ich hoffe, dass es weiterhin engagierte Frauen gibt, die die Gleichberechtigungsbewegung aufrecht erhalten“, so Stippich. Und Kraxner meint: „Wenn es so weitergeht, habe ich keine Befürchtungen um die Rolle der Frau in Österreich.“

Infos:

Weltfrauentag: Dieser jährt sich in Österreich zum 101. Mal.
Geschichte: Der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen begangen.

Autor:

Harald Hirschl aus St. Veit

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