St. Veit: Krankenhaus wurde als kärntenweit erstes „Viszeralonkologisches Zentrum“ ausgezeichnet

Glückwünsche zur Zertifizierung des Krankenhauses St.Veit als „Viszeralonkologisches Zentrum“ überbrachten Gesundheitsreferentin Beate Prettner sowie St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock und Vizebürgermeister Martin Kulmer im Rahmen eines Betriebsbesuches im Krankenhaus
  • Glückwünsche zur Zertifizierung des Krankenhauses St.Veit als „Viszeralonkologisches Zentrum“ überbrachten Gesundheitsreferentin Beate Prettner sowie St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock und Vizebürgermeister Martin Kulmer im Rahmen eines Betriebsbesuches im Krankenhaus
  • Foto: Barmherzige Brüder
  • hochgeladen von Bettina Knafl

ST. VEIT. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit hat die Zertifizierung als „Viszeralonkologisches Zentrum“ erhalten. Damit ist das Ordenskrankenhaus das erste Viszeralonkologische Zentrum in Kärnten und das zweite dieser Art in Österreich. Das „Viszeralonkolgische Zentrum des Krankenhauses“ in St. Veit ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Fachabteilungen des Krankenhauses, niedergelassener Ärzte und weiterer Kooperationspartner zur Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen von Darm und Bauchspeicheldrüse.

Schwerpunkt in St. Veit

Bei Viszeralonkologie handelt sich dabei um ein medizinisches Spezialgebiet, das sich mit Krebserkrankungen der Verdauungsorgane befasst und Tumore des Magens- und Darmtraktes (Kolonkarzinom und Rektumkarzinom) sowie der Leber und Bauspeicheldrüse umfasst. Einen besonderen Schwerpunkt in St. Veit stellt die Behandlung von Darmkrebserkrankung dar.
„Die ganzheitliche Betreuung der Betroffenen steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Mit viel Empathie und Expertise kümmern wir uns um unsere Patienten. Dass wir die Deutsche Krebsgesellschaft erneut von unserer Qualität und entsprechender Behandlungshäufigkeit überzeugen konnten, freut uns sehr“, betont der Ärztliche Direktor und Vorstand der Chirurgie, Jörg Tschmelitsch.

Darmkrebs mit rund 300 Neuerkrankungen

Tumorerkrankungen im Bauchraum stellen rund ein Viertel aller Krebsneuerkrankungen dar, wobei Darmkrebs mit rund 300 Neuerkrankungen jährlich am häufigsten vorkommt. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebsart, die – früh genug entdeckt – bei den meisten Menschen zu 100 Prozent heilbar ist. Zu den Zertifizierungskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft gehört auch die Fallzahl. Am Ordenskrankenhaus werden jährlich etwa 200 Patienten mit Darmkrebs, 70 mit Bauchspeicheldrüsenkrebs und 70 mit Magenkrebs behandelt.

Tumorkonferenz im Spital

Herzstück des Viszeralonkologischen Zentrums ist die Tumorkonferenz. Jeder Patient mit einer Krebserkrankung wird in einem wöchentlich stattfindenden, speziellen Tumorboard besprochen und die optimale Therapie wird von Spezialisten verschiedener Fachdisziplinen gemeinsam festgelegt. Durch diese Vernetzung aller am Behandlungsprozess Beteiligten erhalten die Patienten eine auf und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte Diagnostik und Behandlung.

Um- und Zubauten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Die Um- und Zubauten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder machen Fortschritte: Die für 2018 geplanten Bauvorhaben werden Ende März abgeschlossen sein, sodass der Eröffnung kurz nach Ostern nichts im Wege steht, wurde der Gesundheitsreferentin Beate Prettner bei ihrem „Baustellenbesuch“ versichert. Für das laufende Jahr fördert das Land Kärnten bzw. der Kärntner Gesundheitsfonds die Baumaßnahmen mit 3,88 Millionen Euro. Bis 2020 wurde ein Investitionszuschuss von 12,3 Millionen Euro gewährt. Am Bau-Programm stehen der Neubau der Palliativstation sowie die Neugestaltung der OP- und Intensivbereiche.

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