28.09.2017, 11:25 Uhr

Althofen: Die Treibacher Industrie AG investiert 2,4 Mio. Euro am Standort

So soll das neue Ausbildungszenturm am Standort der Tiag in Althofen aussehen (Foto: Tiag)

Errichtet wird ein neues Ausbildungszentrum. Die Eröffnung ist mit Herbst 2018 geplant.

ALTHOFEN. Die Treibacher Industrie AG ist ein global agierendes Unternehmen, das weltweit ca. 870 Mitarbeiter beschäftigt. Der Großteil davon – rund 700 Mitarbeiter – arbeitet direkt am Firmensitz in Althofen. Dies erfordert kompetente und hervorragend ausgebildete Fachkräfte und daher setzt die TIAG auf ein eigenes Lehrlingsausbildungsprogramm.
Um der zunehmenden Digitalisierung und dem verschärften Wettbewerb bezüglich gut ausgebildeter Fachkräfte am Arbeitsmarkt gerecht zu werden, ist ein modernes Ausbildungszentrum am Standort Althofen in Planung, das im Herbst 2018 eröffnet werden soll.

Investition von 2,4 Millionen Euro

"Das neue Ausbildungszentrum liegt nordseitig am Areal des Unternehmens. Dafür wird die ehemalige Tischlerei entsprechend umgebaut", sagt Kommunikationssprecher Joachim Hohenwarter. Darin sollen Lehrwerkstätten und Schulungsräume für alle Berufsgruppen – mit Ausnahme der kaufmännischen Ausbildung – entstehen. Dieser Umbau beinhaltet auch die Anschaffung von weiteren Maschinenständen, die Implementierung bedarfsgerechter IT- Infrastruktur, den Aufbau eines verfahrenstechnischen und pilottechnischen Labors am aktuellen Stand der Technik.


Neubau für Schulungs- und Sozialräume

Zusätzlich wird ein Neubau errichtet, in dem die notwendigen Schulungs- und Sozialräume Platz finden. „Diese Investition in unser neues Ausbildungszentrum wird etwa 2,4 Millionen Euro betragen. Sie ist für unsere Entwicklungsstrategie notwendig und nicht nur eine Investition in unsere Lehrausbildung, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens“, betont Tiag-Vorstand Alexander Bouvier. „Wenn der freie Arbeitsmarkt nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der Industrie nach gut ausgebildeten, kompetenten Fachkräften eingeht, ist die Industrie selbst gefordert, diese Fachkräfte intern aufzubauen“.

Alles unter einem Dach

Zudem ist die Erweiterung der derzeitigen Lehrberufe Maschinenbautechnik, Elektrobetriebstechnik, Labortechniker (Chemie) & Chemieverfahrenstechniker (Doppellehre) und Bürokauffrau/-mann um die Berufsbilder Mechatronik sowie den Doppellehrberuf Maschinenbautechnik und Elektrobetriebstechnik geplant. Zur besseren Koordination der unterschiedlichen Lehrberufe hinsichtlich deckungsgleicher Inhalte sollen die technischen Ausbildungsstätten zukünftig unter einem Dach Platz finden.
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