29.11.2017, 09:00 Uhr

Liftbetreiber hoffen auf ein besseres Jahr

Der Schnee fehlte in den vergangenen zwei Jahren nicht nur am Klippitztörl. Die Skigebiete im Bezirk erhoffen sich deshalb heuer einen besseren Winter (Foto: Klippitztörl (Archiv))

Nach sehr schwachem letzten Jahr gehen die Skigebiete heuer mit positiver Stimmung in den Winter.

KLIPPITZTÖRL, FLATTNITZ (stp). "Die letzten zwei Jahre waren nicht zufriedenstellend. Da gibt es auch nichts schönzureden", sagt Georg Hochegger, Geschäftsführer am Klippitztörl. Heuer soll wieder ein "normaler" Winter her.

Geld für Infrastruktur

Die ersten Schneefälle lassen bereits hoffen. "Wir haben einiges an Naturschnee und beschneien schon fleißig. Die Pisten sind in einem guten Zustand", meint Adolf Isopp vom Skigasthof Isopp auf der Flattnitz. Gleich wie am Klippitztörl soll auch auf der Flattnitz der Liftbetrieb mit kommendem Wochenende starten.

Trotz schlechter Vorjahre investieren die Betreiber auch heuer in die Infrastruktur. Auf der Flattnitz wurden 25.000 Euro in Adaptierungen und Beschneiung investiert. Am Klippitztörl wurden ca. 300.000 Euro ausgegeben. "Wir haben natürlich wie jedes Jahr die Beschneiung erweitert und für mehr Sicherheit gesorgt", so Hochegger. Hinzu kommt heuer die Verbreiterung der Pisten, besonders im Schlussabschnitt.

Start in die Wintersaison

Der Doppelsessellift am Klippitz wird am 2. Dezember erstmals in Betrieb genommen. Beim traditionellen Winter-Kick-Off ist die Talabfahrt beim Hocheggerlift ebenso befahrbar wie das Kindercenter für die Kleinsten. Ab 8. Dezember sollen dann alle Lifte und 13 Abfahrten je nach Schneeverhältnissen geöffnet sein.

Auf der Flattnitz wird der Schlepplift ebenfalls am 2. Dezember in Betrieb genommen. Ab dem 8. Dezember soll auch der Rest – zumindest an den Wochenenden – befahrbar sein. "Spätestens am 23. Dezember sind alle Lifte täglich in Betrieb", so Isopp, der vor allem den Tagesgast im Skigebiet begrüßen darf: "Etwa 90 Prozent unserer Gäste sind Tagesgäste. Wir haben zwar einige Betten, aber ohne den Tagesgast könnten wir als kleines Skigebiet heute nicht mehr überleben." Hochegger entgegnet: "Wir haben ca. 1000 Betten. Es werden jedes Jahr etwas mehr." Auch die Nachfrage sei da.

Ausbau in Eberstein

Eine große Investition wurde kürzlich für das Familienskigebiet Eberstein beschlossen (Bericht!) Das Projekt „Skigebiet Steinerhütte/Eberstein" wird laut Regierungsbeschluss aus dem Görtschitztalfonds mit einem Höchstbetrag von 100.000 Euro unterstützt. Dieses und nächstes Jahr soll investiert werden.
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