20.11.2016, 15:33 Uhr

Nepal hautnah erlebt

Bgm. Hermann Steixner, Sepp Rettenbacher, Franz Gleirscher und GV Gottfried Kapferer im Gespräch

Bergführer Sepp Rettenbacher präsentierte Erlebnisse der diesjährigen "Trekking-Reise".

FULPMES (suit). Mit fünf weiteren Tirolern startete Sepp Rettenbacher von der Bergsteigerschule Stubai nach Nepal, um in einer dreiwöchigen Expedition den Mera Peak (6.476 m) zu erklimmen. Dieser gilt als einer der bekanntesten Berge nach den berühmten 8.000ern. Seit über 20 Jahren organisiert Rettenbacher Bergtouren zu den verschiedensten Orten der Welt - heuer gestaltete sich die Reise besonders schwierig. Schlechtwetterkapriolen, Neuschnee und überhängende Eiswände verlangten den Teilnehmern alles ab - besonders bei der Überschreitung des Amphu Laptsa Pass (5.900 m). Der Bergführer berichtete bei seinem Vortrag am vergangenen Donnerstag im Theatersaal Fulpmes unter anderem über das eindrucksvolle Leben der Menschen in Nepal und wie er kurzerhand zum Lebensretter wurde.

Weiterer Termin
Für alle Interessierten findet am Samstag, den 21. Jänner im Gemeindesaal Mieders ein weiterer Vortrag statt. Alle Erlöse aus freiwilligen Spenden und Getränken kommen bei den Präsentationen ausschließlich schwerstbehinderten Kindern in Tansania zugute. Für eine Schule mit 1600 Kindern wurden bereits Kleidung und Schulutensilien gekauft. Mit den Spenden aus den diesjährigen Vorträgen werden Rollstühle angeschafft. Jene, die selbst einmal bei einer Wanderreise von Sepp Rettenbacher dabei sein möchten, haben dazu im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit: es geht auf den Kilimanjaro, den höchsten Berg in Afrika. Die Reise findet im September statt und beinhaltet auch eine Safari.
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