09.10.2016, 13:09 Uhr

Standing Ovations beim Gründungskonzert

62 der versiertesten Musiker des Alpenraums standen erstmals gemeinsam auf der Bühne.

Das "Sinfonische Blasorchester Tirol" wurde in Völs aus der Taufe gehoben.

VOELS (suit). 62 der versiertesten Musiker aus Tirol, Südtirol, Kärnten, Salzburg und Deutschland schlossen sich zum neuen Orchester zusammen. Alle Mitglieder studieren oder studierten an diversen Musikuniversitäten wie dem Mozarteum Salzburg, Graz, Wien oder am Tiroler und Bozner Landeskonservatorium. Durch die enge Verbindung zu ihren dörflichen Musikkapellen schlägt neben der klassischen Ausbildung ein gemeinsames Herz für die Blasmusik. Ziel des Orchesters ist es, die Tiroler Blasmusikszene zu bereichern und durch die eigene Begeisterung andere anzustecken. Dies scheint beim Gründungskonzert am vergangenen Freitag in der Völser Blaike gelungen zu sein. Im prall gefüllten Veranstaltungszentrum wurde die erste öffentliche Aufführung unter dem Titel "October. Time to Bloom!" mit Standing Ovations vom Publikum belohnt. Am Samstag ging es dann für die Musiker weiter nach Stuttgart zu Flashing Winds. Für 2017 ist bereits ein Jahresprogramm in Vorbereitung. Auch zahlreiche Musiker aus der Region unter anderem aus Axams, Navis, Ellbögen, Schmirn und Trins sind im Orchester vertreten. Der Dirigent und Initiator des "Sinfonischen Blasorchesters Tirol", Bernhard Schlögl, ist gleichzeitig Kapellmeister der Bundesmusikkapelle Ellbögen und verfolgte mit der Gründung vor allem ein Ziel: "Ich wollte begeisterte Leute um mich scharren, um gemeinsam zu musizieren." Die Stücke des ersten Konzertes stammten fast ausschließlich aus dem englischen und amerikanischen Kulturkreis. Moderatorin Angelica Ladurner erklärte dazu: "Musik kennt keine Grenzen, keine Vorurteile, keine Ausgrenzung und keine Diskriminierung - Musik ist die Sprache der grenzenlosen Völkerverständigung."
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