Vorsorge

Beiträge zum Thema Vorsorge

Bis zu 20 Prozent der Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung. | Foto: Leo_65/Pixabay

Handlungsbedarf
Diabetes bleibt viel zu oft unentdeckt

Derzeit beruhen die Zahlen zu Menschen mit Prädiabetes (einer Vorstufe von Diabetes) und unerkanntem Typ-2-Diabetes in Österreich noch auf Schätzungen. Diese sind allerdings alarmierend. „Wir gehen heute davon aus, dass bis zu 20 Prozent der Betroffenen von ihrer Erkrankung noch nichts wissen und dadurch unbehandelt und unbewusst auf lebensgefährliche Folgeerkrankungen zusteuern“, erklärte Harald Sourij, Erster Sekretär der Österreichischen Diabetes Gesellschaft. Die ÖDG möchte genau hier...

  • Wien
  • Donaustadt
  • Ines Pamminger
Von links: Imre Szilagyi, Wolfram Hötzenecker, Christine Radmayr, Steffen Krause, Kaveh Akbari | Foto: BRS/Mair

Mini Med
Die Vorsorge im Fokus

Vier Experten referierten bei Mini Med-Vortrag über die häufigsten Krebsarten. LINZ (vom). "Vor der Einführung von Vorsorgeuntersuchungen war Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebsart", erklärt Gynäkologe Imre Szilagyi. Dieser würde fast ausschließlich vom Human Papilloma Virus (HPV) verursacht. "Eine Ansteckung ist am häufigsten in jungen Jahren", so Szilagyi. Bei den meisten HPV-Infektionen kommt es zur spontanen Heilung. Die Zeitprogression von Infektion über Krebsvorstufen bis zum...

  • Urfahr-Umgebung
  • Veronika Mair
Die Vorsorgeuntersuchung umfasst einen Fragebogen, ein Arztgespräch und einen körperlichen Check. | Foto: Gina Sanders/Fotolia
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Vorsorgeuntersuchung: So steigern Sie die eigene Gesundheitskompetenz

Der Gang zum Arzt ist bisweilen lästig. So mancher blickt der bevorstehenden Untersuchung auch mit unangenehmen Gefühlen entgegen. Doch Früherkennung und Vorsorge können Leben retten, etwa wenn schwere Erkrankungen wie Brustkrebs oder Darmkrebs rechtzeitig erkannt werden. Alle Personen über 18 Jahren, die ihren Wohnsitz in Österreich haben, können daher einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen. "Der Schwerpunkt liegt dabei auf Beratung und Aufklärung. Ziel ist es, die...

  • Linz
  • Nina Meißl
Wenn nötig, werden nach dem PSA-Test weitere Untersuchungen eingeleitet. | Foto: RFBSIP / Fotolia

Den Prostatakrebs rechtzeitig entdecken

Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser kann sie auch behandelt werden. Das trifft auch auf Prostatakrebs zu. Deswegen gibt es den PSA-Test, mithilfe dessen das Erkrankungsrisiko über einen bestimmten Wert im Blut abgeschätzt werden kann. Der Urologe Dr. Christian Seitz meint dazu: „Eine Krebsvorsorgeuntersuchung ist für jeden Mann ab 45 oder bei bestehenden Risikofaktoren wie einer familiären Belastung ab 40 zu empfehlen.“ Zeigt der Test Auffälligkeiten, werden weitere...

  • Marie-Thérèse Fleischer

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