BUCH-TIPP: Bastian Zach "Donaumelodien"
Hieronymus, eine kopflose Leiche und "keine Strafe ohne Schuld"
- Foto: Gmeiner
- hochgeladen von Sabine Schletterer
Welche blutigen Auswirkungen ein Revolutionsjahr auch noch nach fast 30 Jahren haben kann, und wie sehr sich Verschwörungen in Seelen und Herzen graben und diese auch umgraben können, zeigt sich nicht nur an einer kopflosen Leiche, sondern auch an der Ermittlungsarbeit, die der Geisterfotograf und mittlerweile "kaiserlich-königliche Polizeiagent Holstein" und sein Freund Franz vollziehen. "Keine Strafe ohne Schuld" und kein Mord ohne gesetzliche Gerechtigkeit. Eloquent, mit gekonnt platziertem Wiener Schmäh (und auch Dialekt-Delikatessen) und einer feinen, kriminalistischen Klinge entführt Bastian Zach in "Donaumelodien - Wiener Verschwörung" in das mitunter durchtriebene Wien 1879.
Gmeiner, 384 Seiten, 16,00€
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