Technikwettbewerb
Be the Best 2019: Burschen aus der Region erfolgreich

Die Sieger ganz in grün: Noah Scheiring, Tobias Schauer und Andreas Ladner (v.l.) mit Anton Lendl (Leiter Bildungsregion Tirol Mitte), Andreas Mehrle (MCI) und Wolfgang Eichinger vom Förderverein Technik Tirol
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  • Die Sieger ganz in grün: Noah Scheiring, Tobias Schauer und Andreas Ladner (v.l.) mit Anton Lendl (Leiter Bildungsregion Tirol Mitte), Andreas Mehrle (MCI) und Wolfgang Eichinger vom Förderverein Technik Tirol
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Beim Technikwettbewerb "Be the Best" werden jedes Jahr die besten Diplom- und Facharbeiten prämiert. Die Schüler aus der Region waren diesmal stark vertreten.

REGION. Bereits zum zehnten Mal wurden vergangenen Freitag im Rahmen von „Be the best“ die besten Diplom- und Facharbeiten von HTL-Schülern durch den Förderverein Technik Tirol prämiert. Von den 24 Teams, die beim Technik-Wettbewerb teilgenommen haben, durften die besten neun ihre Projekte der Jury in der Tiroler Wirtschaftskammer präsentieren. Schließlich konnten sich zwei Teams von der HTL Anichstraße und ein Team von der HTL Fulpmes durchsetzen – für sie gibt es jeweils eine Reise nach Barcelona.

Platz 1 für Team Pettnau/Pettneu

Gold ging dabei an das Team Noah Scheiring, Andreas Ladner (beide aus Pettnau) und Tobias Schauer (Pettneu). Sie haben im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein neuartiges Bergegerät für den alpinen Einsatz entwickelt, welches auf dem System des Differentialflaschenzuges basiert. Um den Differentialflaschenzug im Gebirge nutzen zu können, ist es unerlässlich, das Bergegerät mit einem leichten Kunstfaserseil anstatt schwerer Ketten zu betreiben. Das Gerät soll leichter und einfacher in der Handhabung sein und bisherige Systeme ersetzen. Außerdem kann die Bergungsmannschaft zwischen drei Möglichkeiten zur Kraftübersetzung wählen, um diese optimal an die Erfordernisse des jeweiligen Einsatzes anzupassen. Die Arbeit umfasst die Konstruktion mittels 3D-Modell, die Fertigung und Erprobung eines Prototyps und die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse.

Silber für Weltraum-Helm

Der zweite Platz ging an Maximilian Weithaler (Gries i. S.), Thomas Seyrling (Seefeld) und Jakob Wett (Inzing), ebenfalls von der HTL Anichstraße. Der Titel ihrer Arbeit lautete „Development, Design and Manufactoring of the Helmet for the Serenity Spacesuit Simulator“ und hat mit dem Mars zu tun.
Das Österreichische Weltraumforum entwickelt derzeit einen komplett neuen Marsanzugssimulator unter dem Namen "Serenity". Die Aufgabe der Diplomarbeit besteht darin, den Helm für “Serenity“ komplett neu zu entwickeln und anschließend einen Prototypen zu fertigen.

Versenkbarer Grill holt Bronze

Auf dem dritten Platz landeten Simon Witsch und Gabriel Staggl von der HTL Fulpmes. Sie entwickelten eine  „Versenkbare Grillanlage“. Dabei soll ein Grill auf einer Vorrichtung befestigt werden, welche im Boden versenkbar ist und "per Knopfdruck" praktisch aus dem Nichts auftauchen kann. Der Antrieb wurde mittels einem Wasserzylinder und einer Umlenkrolle bewerkstelligt. Im Zuge der Arbeit wurden eine Marktanalyse, Patentrecherchen sowie das Herzstück, die notwendige Konzeptüberlegung, ausgearbeitet. Außerdem wurde ein Prototyp gebaut.

Gratulation an alle Teilnehmer

Ausschlaggebend für die Beurteilung der Projekte waren folgende Kriterien: Idee, Kreativität, interdisziplinäre Zusammenhänge, Rhetorik, Ausdruck, Präsentation, technischer Inhalt, Umsetzung und Know-how. „Alle Einreichungen zeugen von einem hohen technischen Verständnis. Deshalb gratulieren wir allen, die sich entschlossen haben, an ‚Be the best‘ teilzunehmen“, waren sich die Jurymitglieder rund um Wolfgang Eichinger, (Förderverein Technik Tirol), Anton Lendl (Bildungsregion Tirol Mitte), sowie Andreas Mehrle (MCI) einig.

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