Gasthaus Reisinger
Ex-Badcafé-Wirtin zieht es nach Lichtenberg
- Alexandra Pervulesko, hier als Badcafé-Pächterin, steigt beim Gasthaus Reisinger in Neulichtenberg ein.
- Foto: BRS/Gschwandtner
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Vom Badcafé über den Pleschinger Mostbauer ins Gasthaus Reisinger – Pervuleskos beachtenswerter Weg.
LICHTENBERG/LINZ. Häufig als "Wut-Wirtin" bezeichnet, was ihr gar nicht gefällt, erlangte Alexandra Pervulesko österreichweit Bekanntheitsgrad, als sie trotz Corona-Lockdown im Jänner 2021 das Badcafé in der Linzer Altstadt aufsperrte. Die 5.000 Euro Strafe zahlte sie nicht und ging dafür ein paar Tage hinter Gitter.
- Seit Oktober 2022 gibt es im Traditionswirtshaus Reisinger keinen Pächter.
- Foto: Gernot Fohler
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Nun überrascht die 54-Jährige wieder viele mit der Pacht des Gasthauses Reisinger in Lichtenberg. Wie passt ein Nachtlokal und das Traditionswirtshaus zusammen? Das fragen sich wahrscheinlich viele. Pervulesko kontert: "Wir haben derzeit den Mostbauer am Pleschingersee in Pacht, ´Die Hütte am See’. Das ist ein Gasthaus und kein Nachtlokal." Am 30. September endet die Pacht in Plesching.
Start im November
Zu Faschingsbeginn, am 11. November, 11 Uhr, wolle sie in Lichtenberg starten. Personal habe sie dafür. Sieben Leute sollten fürs Erste genügen, meint sie. "Vielleicht kommen viele, vielleicht niemand. Ich kann nicht sagen, ob wir in Lichtenberg angenommen werden nach den vielen Medienberichten." Mit der pfeifenden Wirtin, der früheren Chefin des Gasthauses Reisinger, werde sie gemeinsam in der Küche stehen und regionale Hausmannskost kochen. "Ich bin eine Mühlviertlerin", betont die in Linz geborene und in Walding aufgewachsene Wirtin.
"Keine Nazifrau"
Pervulesko streitet nicht ab, an Corona-Demos teilgenommen zu haben, sogar als Rednerin. "Weil ich für mein Kind und mich nichts mehr zu essen hatte. Ich war am Ende." Sie würde das heute genauso wieder tun. Die Wirtin: "Als rechtsradikale Nazifrau bezeichnet zu werden, geht mir auf die Nerven. Ich bin auch keine Corona-Leugnerin." Sie bestätigt, 48.000 Euro Corona-Förderung erhalten zu haben, "aber das deckt nur zu einem Drittel meine Corona-Schulden ab. Ich bekomme jeden Tag 20 Rsb-Briefe."
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