Feuerwehr will künftig unnötige Einsätze vermeiden

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URFAHR-UMGEBUNG. In den vergangenen Jahren sind die Einsatzzahlen der Sturmeinsätze der Feuerwehren generell und auch im Bezirk extrem gestiegen. Plötzlich einsetzende Stürme und Orkane haben sich auffällig gehäuft. Speziell das Jahr 2017 war ein stürmisches. Der Sommersturm im August hatte den Bezirk schwer getroffen und vor allem in Wäldern schwere Schäden hinterlassen. Durch kurze aber starke Sturmböen war das Ausmaß intensiv und die Einsatzkräfte wurden sofort tätig.

Keine Gefahr

Das Bezirksfeuerwehrkommando verzeichnete aber auch zahlreiche unnötige Einsätze während Stürmen. Florianijünger wurden zum Beispiel gerufen, weil kleine Äste auf der Straße oder am Trampolin im Nachbargarten lagen oder weil Bäume im Privatgarten sich etwas bogen. Dies stimmt die Einsatzleiter vor Ort nachdenklich. Daher wird seitens der Feuerwehren appelliert, dass jeder selbst vorbeugende Maßnahmen trifft und während eines Sturmes die Notwendigkeit eines Notrufes abschätzt. "Während eines Sturmes sind die Feuerwehr-Einsatzkräfte flächendeckend gefordert. Den Notruf bitte nur dann verwenden, wenn es um wichtige und lebensbedrohliche Gefahren geht", appelliert der Bezirksfeuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer. Denn es treffen auch Notrufe ein, bei denen es oft um Leben und Tod geht und dafür sollten die Kapazitäten der Einsatzkräfte frei bleiben.

Johannes Enzenhofer

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