Jugendblasorchester-Wettbewerb
Jugendkapelle Bad Leonfelden auf dem ersten Platz

Jugendkapelle Bad Leonfelden
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  • Foto: Österreichischer Blasmusikverband
  • hochgeladen von Gernot Fohler

GRAFENEGG/BAD LEONFELDEN. Vom 26. bis 27. Oktober 2019 fanden in Grafenegg, Niederösterreich, der 9. Österreichische Jugendblasorchester-Wettbewerb und der 1. Österreichische Blasorchesterwettbewerb der Höchststufe statt. 26 Orchester mit über 1.100 Musikern aus Österreich und Südtirol stellten sich der Herausforderung und wurden von einer renommierten Fachjury bewertet. Der dritte Höhepunkt war die Preisverleihung des „JUVENTUS MUSIC AWARD 2019“ und die Verlosung des Sonderpreises „JBO goes Woodstock der Blasmusik“.

Leonfeldner Jugendkapelle im Spitzenfeld

Beim 1. Österreichischen Blasorchesterwettbewerb der Höchststufe überzeugten die sechs teilnehmenden Orchester mit einer orchestralen Raffinesse auf Höchstniveau. Das Sinfonische Blasorchester Ried (OÖ) konnte sich vor dem Sinfonischen Blasorchester Tirol und dem voestalpine Blasorchester (OÖ) durchsetzen und gewann den Wettbewerb mit einer herausragenden Punktezahl von 96,8 Punkten. 20 Orchester mit über 700 Musikern stellten sich am darauffolgenden Tag beim 9. Österreichischen Jugendblasorchester-Wettbewerb. Den ersten Platz belegte Landeck Wind – das JBO der LMS Landeck (Tirol) gefolgt von den punktegleichen Zweitplatzierten, der Jugendkapelle Bad Leonfelden (OÖ) und dem Youth Wind Orchester Project Retz (NÖ).

1. Österreichischer Blasorchesterwettbewerb der Höchststufe

Insgesamt nahmen sechs Orchester aus Oberösterreich, Tirol, Kärnten und Slowenien beim Blasorchesterwettbewerb im Auditorium Grafenegg teil. Mit der perfekten Akustik und dem festlichen Ambiente bot es den teilnehmenden Orchestern einen gebührenden Veranstaltungsort für die herausragenden musikalischen Darbietungen. Neben dem einheitlichen Pflichtstück „Einstein“ von Thomas Doss musste zusätzlich ein selbstgewähltes Stücke desselben Schwierigkeitsgrades vorgetragen werden. Die Jury setzte sich aus dem Vorsitzenden Prof. Walter Reschender (Bundeskapellmeister), Thomas Doss (Komponist und international gefragter Dirigent), Isabelle Ruf-Weber (Dirigentin und studierte Querflötistin aus der Schweiz) und Johann Hindler (Klarinettist der Wiener Philharmoniker) zusammen. Die Preisverleihung wurde vom „Sax Arte Saxophonquartett“ feierlich umrahmt und den drei Erstplatzierten konnten im Beisein vom Abgeordneten zum NÖ Landtag Josef Edlinger Preisgelder im Wert von € 6.500,- überreicht werden. Zusätzlich wurde bei dem Wettbewerb ein Sonderpreis für das Orchester mit der besten Interpretation des Pflichtstückes vergeben, den ebenfalls das Sinfonische Blasorchester Ried verliehen bekam.

9. Österreichischer Jugendblasorchester-Wettbewerb

Beim Jugendblasorchester-Wettbewerb traten die Orchester in vier Stufen, abhängig vom Durchschnittsalter, an und mussten neben einem Pflichtstück auch ein Selbstwahlstück desselben Schwierigkeitsgrades vortragen. In der Jury saßen der Juryvorsitzende Mag. Gerhard Forman, Isabelle Ruf-Weber, Günther Reisegger und Martin A. Fuchsberger, M.A. und bewerteten die Orchester nach zehn unterschiedlichen Kriterien. Den Gesamtsieg erreichte Landeck Wind – das JBO der LMS Landeck gefolgt von den punktegleichen Zweitplatzierten, der Jugendkapelle Bad Leonfelden (OÖ) und dem Youth Wind Orchester Project Retz (NÖ).

Neben den drei Tagesbesten wurden die besten Orchester je Stufe prämiert – punktegleich waren das Youth Wind Orchester Project Retz und  die Jugendkapelle Bad Leonfelden (AJ), das JBO Groß St. Florian (Stmk.; BJ), De'Jungen 2.0 (OÖ; CJ) und Landeck Wind (DJ).



Bestes vereinseigenes Jugendblasorchester

„Wir konnten heuer ein unglaubliches Niveau bei allen teilnehmenden Orchestern feststellen.“, gibt sich der Juryvorsitzende Gerhard Forman sehr zufrieden. „Alle Musikerinnen und Musiker können sehr stolz mit ihren Leistungen sein.“ Der zusätzliche Sonderpreis „Bestes vereinseigenes Jugendblasorchester“ wurde von der Jury an die Jugendkapelle Bad Leonfelden vergeben. Diese zeigte sich von den jungen Musikern sehr begeistert: „Heute dürft ihr feiern, aber in der Musik kann man sich auf den Lorbeeren nicht lange ausruhen!“, lobt und motiviert Jurorin Isabelle Ruf-Weber bei der Preisverleihung. Während sie an beiden Tagen in der Jury saß, standen ihr beim Jugendblasorchester-Wettbewerb neben Forman noch Günther Reisegger, Direktor der LMS Mattighofen, und Martin Fuchsberger, ein gefragter internationaler Chor- und Orchesterdirigent, bei.

„JBO goes Woodstock der Blasmusik“

Zudem wurde der Sonderpreis „JBO goes Woodstock der Blasmusik“ verlost. Die Orange Corporation mit dem Dirigenten Gerhard Bergauer darf am Sonntag (28. Juni 2020) des viertägigen Musikfestivals in Ort im Innkreis ein halbstündiges Konzert  auf der Mainstage geben und einen beeindruckenden Auftritt vor einer unglaublichen Kulisse erleben.

Der „JUVENTUS MUSIC AWARD 2019“ geht nach Südtirol

Heuer wurde der „JUVENTUS MUSIC AWARD“ bereits zum vierten Mal an besonders nachhaltige und musikalisch-gemeinschaftlich fördernde Projekt von der Österreichischen Blasmusikjugend vergeben. Insgesamt wurden 23 Projekte eingereicht und von einer breit gestreuten Jury, bestehend aus ÖBV-Funktionären, Ministeriumsmitarbeitern und Personen aus österreichischen Jugendorganisationen, bewertet.

Die Bürgerkapelle Gries erreichte mit dem generationsübergreifenden Musikprojekt für Teilnehmer und Zuschauer „Manage frei – Bürgerkapelle Gries“ den 1. Platz. Der 2. Preis geht an die Akademische Bläserphilharmonie Wien mit dem Projekt „Mimi & Musicus … und der Wundervogel – Kinderkonzerte für sinfonische Blasmusik“. „KlangParadies“ – das Jubiläumskonzert der Trachtenkapelle Molzbichl (Kärnten) bekam den 3. Preis.

Die Ergebnisse der Orchester aus Oberösterreich:

· Jugendkapelle Bad Leonfelden, Dirigent Christian Dumphart 1.Platz Stufe AJ mit 93,1 Punkten
· De Jungen 2.0, Dirigent Stefan Huber 1. Platz Stufe CJ mit 90,3 Punkten
· Schülerblasorchester Mattighofen, Dirigent Christian Eitzinger 2. Platz Stufe CJ mit 88,6 Punkten
· Voestalpine Blasorchester, Dirigent Alois Papst 3. Platz mit 90,5 Punkten (Höchststufe)
· Musikverein Steinerkirchen an der Traun, Dirigent Roland Kastner 4. Platz mit 87,6 Punkten (Höchststufe)
· Sinfonisches Blasorchester Ried, Dirigent Karl Geroldinger 1. Platz mit 96,8 Punkten (Höchststufe)

Detaillierte Informationen zum Wettbewerbswochenende finden Sie auf www.blasmusikjugend.at und auf Facebook https://www.facebook.com/oesterreichischerblasmusikverband/.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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