s’Gschäft in Eidenberg feiert zehnten Geburtstag

Michael Szolnoki, Ines Lehner, Ramona Tamesberger und Josef Madlmeir (v. l.) im Lehner 21.
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  • hochgeladen von Gernot Fohler

EIDENBERG (fog). "Alle Experten haben uns damals abgeraten, s’Gschäft zu eröffnen", sagt der Obmann des Vereins DLS Josef Madlmeir. Später hielt der Obmann Vorträge und Referate über diese Art der Nahversorgung. In Eidenberg hatte es mehrere Jahre kein Lebensmittelgeschäft gegeben. Im Jahr 2000 startete die Diskussion im Zuge der Lokalen Agenda 21. Privat traute sich keiner darüber, eines zu eröffnen und so entstand die Idee mit dem Verein. Dieser hat von Anfang an das Konzept des persönlichen Bedarfs verfolgt: "Was brauchen wir?", ist bis heute die entscheidende Frage. "Bestellen kann man bei uns alles, aber wir haben beispielsweise nur eine Sorte Ketchup lagernd", so Madlmeir. s’Gschäft setzt auf regionale Produkte, wie etwa Honig von Eidenberger Imkern, Brot vom Holzpoldl in Lichtenberg, Fleisch von Draxler in Hellmonsödt oder Nudeln von Leitner. Es gab damals eine sechsmonatige Probezeit. "Nützt es oder wir sperren wieder zu!", war die Botschaft an die Eidenberger.
Heute hat der Verein nach wie vor 120 Mitglieder und vier Angestellte gibt es bereits. s’Gschäft öffnet täglich und weil es nur 49 Quadratmeter Geschäftsfläche hat, ist auch eine Kleingastronomie dabei. Madlmeir: "Das ganze Tagesleben spielt sich hier ab – es ist eine Drehscheibe, ein Treffpunkt." s’Gschäft versorgt die Vereine im Ort bei Veranstaltungen. Am Samstag, 7. September wird um 9 Uhr eine Torte zum 10. Geburtstag angeschnitten.

Start von Lehner 21
Im Juni wurde s’Gschäft um ein Wirtshaus ergänzt: Lehner 21. Denn das letzte Wirtshaus im Ort, das Gasthaus zur Post, drohte zu schließen. "Lehner 21 ist unerwartet stark angelaufen. Wenn du in Eidenberg etwas machst, dann sind die Leute dabei", sagt Josef Madlmeir. Es ist das erste Agenda-21-Wirtshaus überhaupt. Gesellschafter sind Heike Lehner, DLS Eidenberg und Josef Madlmeir sowie zirka 25 Eidenberger als stille Gesellschafter. Sieben Arbeitsplätze wurden geschaffen. Die Sanierung des Erdgeschoßes mit der Gaststube, Vereinszimmer und Familienzimmer ist bereits abgeschlossen. Die Speisen sind vorwiegend regional und saisonal.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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