09.11.2016, 07:15 Uhr

Gemütlichkeit um den Fonduetopf

Laura und Günther Rachoi

Es gibt Käse-, Schokoladen- und Fleischfondue. Der Klassiker wird gern an Feiertagen serviert.

WERTSCHACH (nic). Der Herbst ist mit Wind und Kälte die ideale Jahreszeit für Warmes. Deshalb bieten Laura und Günther Rachoi ihren Gästen gern ein gemütiches Fondue zu zweit oder auch für Freunde und die ganze Familie an.

Sehr kommunikativ

"Das Essen kann man so zelebrieren und die Gespräche kommen durch die Wartezeiten auch nicht zu kurz", erklären die beiden Wertschacher. In ihrem Gasthof Plamenig steht die Gemütlichkeit hoch im Kurs.
"Damit alles passt, müssen wir für das Fondue einiges vorbereiten", weiß Laura Rachoi. "Wer also abends genießen möchte, sollte unbedingt anrufen und vorbestellen."
Wenn keine besonderen Wünsche geäußert werden, zum Beispiel ein Käse- oder ein Fettfondue, dann gibt es hier im Gailtal stets ein Fondue auf chinesische Art. Das Fleisch und die übrigen Köstlichkeiten werden in einer Brühe gegart.
"Die ist bei uns hausgemacht und deshalb ist es am Ende auch Genuss, die Brühe zum Abschluss zu trinken", verrät Koch Günther Rachoi. Alle unterschiedlichen Geschmacksrichtungen machen sie besonders würzig und interessant.
Rindfleisch, Schweinefilet, Putenbrust, Würschtl, Gemüse und Früchte gehören zum Fondue auf den Tisch. Sobald die Brühe im Topf dampft, kann es losgehen. Die Speisen werden auf Spieße gesteckt und und nach Belieben gekocht.

Langsames Essen

Vier Personen rechnen die Gastronomen pro Fonduetopf. Damit ist genug Platz für mehrere Gabeln pro Person. Nicht fehlen dürfen auf dem Tisch außerdem auch die selbst gemachten Soßen und Dips.
Preiselbeersahne, Curry-, Cocktail- und Knoblauchsoße empfehlen die Rachois immer dazu: "Da ist für jeden Geschmack etwas dabei." Wichtig sind immer gute Zutaten, und die dürfen gern aus der Region sein.
Der Fonduetrend erlebte bereits vor zwanzig bis dreißig Jahren in den Gailtaler Skigebieten einen echten Boom. Damals war Fondue das perfekte gemeinsame Essen nach einem erfolgreichen Tag im Schnee.
Auch an Weihnachten und Silvester hat das Gericht bei Familien Tradition. Der Vorteil ist, dass fast alles vorbereitet werden kann und es so weniger Stress in der Küche gibt.

Zusätzliches Angebot

Für die Rachois ist das Fondue ein zusätzliches Angebot zur üblichen saisonalen Speisekarte. Und das Interesse gibt dem Paar recht. "Wir haben allerdings festgestellt, dass die Beliebtheit bei Frauen oft höher ist, als bei Männern", heißt es augenzwinkernd.

Fonduetipps für kühlere Herbsttage


Fondue: Der Name leitet sich vom französischen Wort "geschmolzen" ab.
Sorten: Ursprünglich war vor allem das Käsefondue gefragt, bei dem Brotwürfel in geschmolzenen Käse getaucht werden. Später kamen das Fleischfondue und dann das Schokoladenfondue mit frischen Früchten dazu.
Tipps zum Fleischfondue: Garen kann man die Zutaten hier in Pflanzenfett oder Öl bzw. in einer Brühe, die möglichst selbstgemacht sein sollte. Verwenden sollte man frische Zutaten – von kleinen Fleischwürfeln bis zu Gemüse.
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