Betreutes Wohnen
Spatenstich für Wohnverbund in Griffen

Landeshauptmann-Stellvertreterinnen Beate Prettner (2.v.r.) und Gaby Schaunig (3.v.r.), Bürgermeister Josef Müller (2.v.l.) mit Andreas Jesse (autArK Geschäftsführer, g.l.) und Vertretern des Wohnbauträgers beim Spatenstich des Wohnverbunds in Griffen.
  • Landeshauptmann-Stellvertreterinnen Beate Prettner (2.v.r.) und Gaby Schaunig (3.v.r.), Bürgermeister Josef Müller (2.v.l.) mit Andreas Jesse (autArK Geschäftsführer, g.l.) und Vertretern des Wohnbauträgers beim Spatenstich des Wohnverbunds in Griffen.
  • Foto: Büro LHStv.in Prettner
  • hochgeladen von Julia Dellafior

In Griffen startet heute der Bau eines Wohnverbundes für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das betreute Wohnen soll bis spätestens Anfang 2023 fertiggestellt werden.

GRIFFEN. Heute, Donnerstag startet in Griffen der Bau eines neuen Wohnverbundes mit unterschiedlichen Formen des betreuten Wohnens. Insgesamt werden 16 Wohnplätze zur Verfügung stehen, davon acht vollbetreute Plätze inklusive Nachtdienst, sechs teilbetreute Plätze sowie zwei so genannte Trainingswohnungen. „In diesen Trainingswohnungen werden Menschen mit Beeinträchtigung in einem letzten Übergang zum selbständigen Wohnen begleitet“, so Sozialreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner.

Gemeinnütziges Wohnbauprojekt

Errichtet wird das Objekt von der gemeinnützigen Bauvereinigung Drau Wohnbau mit Mitteln der Kärntner Wohnbauförderung. Die Gesamtbaukosten für die insgesamt 16 Wohnungen betragen drei Millionen Euro. „Gemeinnützige Wohnbauprojekte, die ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne Betreuungsbedarf Tür an Tür ermöglichen, haben für uns einen ganz besonderen Stellenwert“, betont Wohnbaureferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig. „Denn genau dafür steht die Wohnbauförderung: für die Schaffung von leistbarem, hochwertigen und bedarfsorientierten Wohnraum für Menschen mit verschiedensten Bedürfnissen.“

Bedarf an Wohnmöglichkeiten steigt

Als Trägerorganisation wird autArK fungieren: 15 Mitarbeiter werden hier beschäftigt sein. Laut Prettner steigt der Bedarf an Wohnmöglichkeiten deutlich. Warum? „Zum einen trifft die demografische Entwicklung das Behindertenwesen überdurchschnittlich. Dazu kommt, dass Eltern, die zu Hause ihren beeinträchtigten Angehörigen betreuen und pflegen, jetzt selbst in die Altersgruppe 70 plus kommen; mit zunehmendem Alter wird es für sie immer schwieriger, die Betreuung zu übernehmen“, weist Prettner auf eine prekäre Situation hin. Abgesehen von der demografischen Entwicklung sei ein deutlicher Anstieg von jungen Menschen mit Mehrfachdiagnosen zu registrieren. „Dabei handelt es sich um junge Menschen mit einer geistigen Behinderung, die aufgrund einer zusätzlichen psychiatrischen Erkrankung oder extremen Verhaltensauffälligkeiten in ihrem derzeitigen Lebensumfeld nicht adäquat betreut werden können“, so die Sozialreferentin.

Der Wohnverbund Griffen soll spätestens Anfang 2023 eröffnet werden. Bei idealem Bauverlauf ist die Eröffnung sogar schon im Herbst 2022 möglich.

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