Bleiburg
Gemeinde investiert 55.000 Euro in neues Bestattungsfahrzeug
- Im Bleiburger Stadtamt, das optisch wieder auf die aktuelle Ausstellung hinweist, konnten einstimmige Beschlüsse gefasst werden.
- Foto: MeinBezirk.at
- hochgeladen von Sandra Krischan
In der letzten Gemeinderatssitzung wurden zahlreiche zentrale Themen für die Stadtgemeinde Bleiburg diskutiert. Unter anderem stand der Ankauf eines neuen Bestattungsfahrzeugs sowie die Verabschiedung einer Resolution zum Erhalt des Bezirksgerichts Bleiburg auf dem Plan.
BLEIBURG. Alle Tagesordnungspunkte wurden bei der Gemeinderatssitzung letzter Woche einstimmig beschlossen. Zu den wichtigsten zählten Beschlüsse zum Stromliefervertrag, Widmungs- und Grundstücksangelegenheiten, Nominierungen für den Abwasser- und Schutzwasserverband, neue Tarife für schulische Tagesbetreuung, die Aufnahme der MS Bleiburg in das UNESCO-Bildungsnetzwerk, ein Finanzierungsplan für den Ankauf eines Bestattungsfahrzeuges, sowie eine Aufforderung zum Erhalt des Bezirksgerichts Bleiburg.
Neues Bestattungsauto
Die Gemeinde investiert 55.000 Euro in ein zusätzliches Bestattungsfahrzeug. Die Bestattung Bleiburg wurde 1973 gegründet und zählt somit zu den traditionsreichsten Bestattungsunternehmen in Kärnten. „Da das bisherige Fahrzeug schon stark in die Jahre gekommen ist, wurde ein Finanzierungsplan für den Ankauf eines weiteren erstellt“, erklärt Bürgermeister Daniel Wrießnig. „Das alte Bestattungsfahrzeug wird weiterhin für zusätzliche Arbeiten verwendet.“
Resolution für Bezirksgericht
Ein heiß diskutierter Punkt stellt momentan die Zusammenlegung zweisprachiger Bezirksgerichte in in Kärnten dar: Davon betroffen ist ebenfalls das Bezirksgericht Bleiburg, welches zusammen mit Bad Eisenkappel mit dem Gericht in Völkermarkt zusammengelegt werden soll. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde eine Resolution verabschiedet, in der zum Erhalt des Gerichts in Bleiburg aufgefordert wird. Bürgermeister Daniel Wrießnig betont: „Für unsere Stadt und den ländlichen Raum ist klar: Wichtige Einrichtungen müssen vor Ort erhalten bleiben.“
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