23.07.2017, 20:06 Uhr

Von der Glockenhütte zur Grundalm

Glockenhütte an der Nockalmstraße
Eberndorf: Gösselsdorf |

Von der Glockenhütte (2027 m) über den Klomnock (2331 m) zur Grundalm (1688 m).

Die Nockberge verfügen über eine Unmenge schöner Wanderwege und Gipfel mit wunderbaren Aussichten. Einer dieser Wege mit herrlichem Panorama ist der Weg mit der Markierung „161“ vom Klomnock (2331 m) zum Mallnock (2226 m).
Die Wanderung beginnt beim Parkplatz neben der „Glockenhütte“ an der mautpflichtigen Nockalmstraße. Wir nehmen den nicht markierten Weg der uns in die Ostflanke des Klomnock bringt. Mäßig steil geht es über Grasstufen aufwärts. Je nach Jahreszeit verändert sich die Vegetation, deshalb sollte man für diese Wanderung die Zeit Ende Mai bis Anfang Juni wählen. In dieser Zeit ist die Almrauschblüte und die Berghänge leuchten im satten Rot. Nach etwa 1 Stunde Gehzeit und einigen mit Drahtseilen versicherten Stellen des Wanderweges ist der Kammgrat des Klomnock erreicht. In wenigen Minuten steht man unterm Gipfelkreuz. Der Blick ist frei über hunderte Gipfel. In der Ferne die Gletscher der Hohen Tauern und zum greifen nahe der „Falkert“ mit seinen 2308 m. Nun beginnt die Genußwanderung über den Grat zum Mallnock (2226 m). Mit der Tendenz „abwärts“ sind doch immer wieder leichte Gegenanstiege zu bewältigen. Wegen der prachtvollen Aussichten sollte aber keiner dieser kleinen Gipfel ausgespart bleiben. Schon von Weitem ist das Gipfelkreuz des Mallnocks zu erkennen und nach kurzer Zeit steht man auf den zweithöchsten Punkt dieser Wanderung. Die Aussicht ist einfach überwältigend. Für den Abstieg halten wir uns noch an die Wegmarkierung „161“ bis der Weg auf den Nockalm-Rundweg stößt. Diesem folgen wir in Richtung „Rote Burg“, eine auffallende rote Felsgruppe inmitten der grünen Almwiesen. Wer es mag, kann noch einige Höhenmeter zulegen und über den Oswalder Bocksattel auf 1958 m zur „Klein Kirchheimer Wollitzen Alm“ absteigen. Wir wählen den Weg der in Richtung Glockenhütte führt und zweigen schon nach wenigen Schritten nach links zur „Wollitzen Alm“ ab. In einer auch im Hochsommer feuchten Senke treffen wir auf den Weg, der vom Oswalder Bocksattel herunter kommt, mit der Markierung „122“, und folgen diesem bis zur Wollitzen Alm. Die kleine gastliche Hütte auf 1777 m ist bewirtschaftet und ladet zu Rast ein. Nach weiteren 15 Minuten Abstieg ist das Ziel, die Grundalm (1688 m), erreicht. Sie ist leider nicht bewirtschaftet. Doch befindet sich dort ein Museum, das sich mit der Forstwirtschaft und dem Nutzen des Waldes befasst. Ein Themenwanderweg, der Geist und Sinne anregen soll, führt in die unmittelbare Umgebung der Alm.
Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Höhendifferenz: 355 Hm
Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr wanderbar
Karte: Freytag & Berndt WK 221
Empfohlen wird, vor Beginn der Wanderung ein Fahrzeug bei der Grundalm abzustellen. Damit wird vermieden, dass die fast 400 Hm zur Glockenhütte zu Fuß auf asphaltierter Straße zurückgelegt werden müssen.
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