Letztes Stück Aumannplatz
Radweg-Lückenschluss zum Währinger Gürtel kommt

Bei der Präsentation vor Ort: Angelika Pipal-Leixner (Neos-Mobilitätssprecherin), Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne), MA 28-Leiter Thomas Keller und Radverkehrsbeauftragter Martin Blum. | Foto: Stadt Wien/Markus Wache
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  • Bei der Präsentation vor Ort: Angelika Pipal-Leixner (Neos-Mobilitätssprecherin), Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne), MA 28-Leiter Thomas Keller und Radverkehrsbeauftragter Martin Blum.
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In Währing wird an einem durchgehenden Radweg bis zum Gürtel gebaut. Konkret betrifft das den zentralen Radweg-Lückenschluss von Gersthof bis zum Aumannplatz. Damit das Projekt umsetzbar ist, wird die Währinger Straße teilweise als Einbahn geführt. Die Pläne wurden am Mittwoch vorgestellt.

WIEN/WÄHRING. 37 Kilometer an neuen Radwegen gibt es seit 2022 in ganz Wien. Für die große Radweg-Offensive nahm man bereits 60 Millionen Euro in die Hand, nun geht man einen Schritt weiter. In Währing steht der zentrale Lückenschluss in der Währinger Straße zwischen Gersthof und Aumannplatz am Programm. 

Bisher kommen Radfahrende über den neuen Radweg in der Pötzleinsdorfer Straße und Gersthofer Straße und weiter über die verkehrsberuhigte Radroute Erndtgasse, Hockegasse, Alsegger Straße und Thimiggasse bis zum Bahnhof Gersthof. Vom Gürtel kommend wurde 2023 die Schulgasse bis zur Martinstraße fahrradfreundlich gestaltet, zuvor wurden schon der anschließende Abschnitt von Martinstraße bis Klostergasse und über diese weiter zum Aumannplatz gestaltet.

"Mit dem Radwege-Lückenschluss zwischen Gersthof und Aumannplatz setzen wir einen weiteren, wichtigen Meilenstein der Radweg-Offensive in Währing um und sorgen für eine qualitativ hochwertige Radverbindung auf einer der Hauptverkehrsachsen im Bezirk", lässt Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) ausrichten, die bei der Projektpräsentation am Mittwoch krankheitsbedingt fehlte. 

Bessere Verbindung und Entsiegelung

Was wird neu? Es entstehen baulich getrennte Radwege für eine sichere und attraktivere Radverbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtelradweg, sowie breitere Gehsteige. Ganz nach dem Motto "Raus aus dem Asphalt" wird auch begrünt und entsiegelt. So werden insgesamt 19 neue Bäume gepflanzt. In den zukünftigen Sommermonaten sollen sie mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und neuen Trinkbrunnen für mehr Lebensqualität sorgen und zum Verweilen einladen.

"Es ist spooky (z. Dt. unheimlich, Anm.), wie warm es Anfang März bereits ist. Das Fahrrad ist ein wichtiges Verkehrsmittel, das uns beim Erreichen der Klimaziele weiterhilft. Es muss nicht jede Person Rad fahren, aber das Fahrrad muss seinen Exoten-Status verlieren", sagt Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne). 

Damit Radweg und Begrünung auch umsetzbar ist, wird die Währinger Straße stadteinwärts teilweise als Einbahn geführt.  | Foto: Andreas Pölzl/RMW
  • Damit Radweg und Begrünung auch umsetzbar ist, wird die Währinger Straße stadteinwärts teilweise als Einbahn geführt.
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Damit Radweg und Begrünung auch umsetzbar ist, wird die Währinger Straße stadteinwärts teilweise als Einbahn geführt. Die Einbahnen Weinhauser Gasse und Köhlergasse zwischen Währinger Straße und Gentzgasse werden umgedreht. Im Bereich der Hans-Radl-Schule wird der Radweg aufgrund der bestehenden Bäume neben der Fahrspur geführt. Bei der S45-Brücke werden die beiden Richtungen aufgetrennt und als Einrichtungsradwege unter der Brücke durchgeführt. Um stadtauswärts fahrend mit dem Rad auch direkt geradeaus in die Thimiggasse und damit ins verkehrsberuhigte Gersthofer Straßennetz zu kommen, wird die Einbahn Thimiggasse auch in diesem Abschnitt für den Radverkehr in beide Richtungen geöffnet.

"Stadt und Bezirk arbeiten seit Längerem gemeinsam an einer durchgängigen Radverbindung quer durch Währing. Was bisher noch fehlte, ist der Lückenschluss zwischen Aumannplatz und Gersthof – ich freue mich sehr, dass dieser nun realisiert wird. Die umfassende Begrünung wird die Währinger Straße erheblich aufwerten und fürs Zu-Fuß-Gehen und Radfahren wesentlich angenehmer machen", sagt Nossek. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn ein großer Wunsch sei ein durchgehender Radweg bis zum Gürtel. Dafür müsse man aber noch Gespräche mit der Bezirksvertretung aus dem 9. Bezirk führen, heißt es.

Parkplätze bleiben

Die Bauarbeiten für die 520 Meter lange Strecke beginnen bereits im Juli und sollten voraussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein. Begonnen wird entlang der Hans-Radl-Schule. Weiter geht es in einer zweiten Phase zwischen Simonygasse und Gersthofer Straße, unter der S45-Brücke, wo zwei Ein-Richtungs-Radwege entstehen. Dann folgt der Abschnitt zwischen Paulinengasse und Aumannplatz.

Es entstehen baulich getrennte Radwege für eine sichere und attraktivere Radverbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtelradweg.  | Foto: Laura Rieger
  • Es entstehen baulich getrennte Radwege für eine sichere und attraktivere Radverbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtelradweg.
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Autofahrende können beruhigt sein: Die aktuell 88 Parkplätze in diesem Bereich bleiben erhalten. Mit Fertigstellung des Projekts wird es weiterhin 82 Abstellplätze geben. Möglich ist das durch eine zusätzliche Parkspur. 

Geplant ist also einiges – bei offenen Fragen lädt die Bezirksvorsteherin zu Projekt-Informationsabenden am 23. und 24. April von 17 bis 19 Uhr im Amtshaus Währing, Martinstraße 100. 

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