Urlaub mit dem Fahrrad
Wie der Transport der Räder auf dem Auto problemlos klappt

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  • hochgeladen von Dirk Schwartzer

Bei einem herrlichen Urlaub in Österreich sollte das Radfahren einfach nicht fehlen. Allerdings stellt sich die Frage, wie man am besten mit dem Auto ein Fahrrad befördert. Und auf was ist dabei zu achten? Nachfolgend erfahrt ihr die Vorteile und Nachteile der Dach-, Heck- und Kupplungsträgern. Des Weiteren gibt es für den Transport der Räder wertvolle Tipps.

Kupplungsträger

Die sicherste Möglichkeit für den Transport von Fahrrädern sind Kupplungsträger. Allerdings brauchen sie ziemlich viel Platz bei der Aufbewahrung und sind in der Anschaffung ziemlich teuer. Vorteilhaft ist jedoch beim Transport durch Kupplungsträger, dass auch E-Bikes ohne Probleme befördert werden können. Bei einem klappbaren Kupplungsträger besteht dann auch die Möglichkeit, auf den Kofferraum weiterhin zuzugreifen.

Wichtig bei allen Transportmöglichkeiten ist, dass sich der Träger ideal für das Rad eignet, nicht nur im Bezug auf die Reifenbreite, sondern ebenso auf Klemmbefestigungen am Rahmen. Insbesondere bei Rennrädern und Mountainbikes gilt dies als entscheidender Faktor, weil solche Zweiräder häufig über Rahmen mit einem höheren Durchmesser verfügen.

Diese sieben nützlichen Tipps erleichtern den Transport der Räder

1. Vor einer Beförderung ist die Entfernung loser Gegenstände, wie etwa Fahrradkörbe, Luftpumpen oder Trinkflaschen wichtig.

2. Damit beim Transport die Räder geschont und diese keine Kratzer erhalten, sind alte Fahrradschläuche ideal, da diese beim Transportmittel über die Zurrgurte gezogen werden können.

3. Zur Verhinderung von Bewegungen bei Fahrrädern besteht die Möglichkeit, weitere Spanngurte am Rahmen über Kreuz anzubringen.

4. Selbst bei der Beförderung der Räder ist es wichtig, an den Diebstahlschutz zu denken. Dazu muss der Träger am Auto fixiert werden, Rad und Rahmen erneut am Träger.

5. Während des Fahrradtransports ist stets auf eine sorgfältige Fahrweise und eine angemessene Geschwindigkeit zu achten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass das Auto länger und schwerer ist. Schon vor der Fahrt muss beim Auto das zulässige Maximalgewicht beachtet werden.

6. Jedes Mal, wenn 200 Kilometer mit dem Auto gefahren wurden, ist zu kontrollieren, ob neben dem Träger auch die Räder noch festsitzen. Eventuell muss man nachjustieren.

7. Bevor nach dem Transport das Fahrrad benutzt wird, empfiehlt es sich, immer als Erstes zu überprüfen, ob zum Beispiel noch der Sattel an der richtigen Stelle und festsitzt.

Dachträger

Beim Kauf zeichnen sich Dachträger dadurch aus, dass sie sich leicht anbringen lassen und zudem preiswert sind. Wird der Dachträger gerade nicht gebraucht, kann man ihn in der Garage platzsparend aufbewahren, weil er lediglich wenig Platz benötigt. Allerdings sollten beim Dachträger auch die Nachteile berücksichtigt werden: Damit die Räder auf das Fahrzeugdach gelangen, wird neben Geschick und Kraft möglicherweise auch Geduld gebraucht, da es vielleicht beim ersten Versuch nicht immer sofort klappt.

Außerdem ist durch die Nutzung des Dachträgers der Spritverbrauch höher. Des Weiteren nimmt die Empfindlichkeit gegenüber Seitenwinden zu. Weil nicht alle Dachträger auf alle Autos passen, ist bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs ebenso ein neuartiger Dachträger zu erwerben. Jedoch eignen sich Dachträger für E-Bikes nicht, da diese für die Beförderung am Dach des Autos zu schwer sind.

Heckträger

Die Windschlüpfrigkeit der Heckträger ist gegenüber Dachträgern höher. Sie stellen die unsicherste Methode dar. Daher warnen viele Experten vor Heckklappträgern. Während der Autofahrt mit Heckträgern besteht die Möglichkeit, aus der Heckscheibe begrenzt oder gar nicht mehr herauszuschauen. Zudem mangelt es bei Heckträgern an ausreichend Sicherheit. Weiterhin können sie auf zahlreichen modernen Fahrzeugen überhaupt nicht angebracht werden.

Bilquelle:  pixabax.com (Freie Nutzung)

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