16.10.2014, 00:00 Uhr

Keine Chance für Erkältungsviren

(Foto: Foto: Archiv)

Die Grippezeit ist da! Wie unser Immunsystem funktioniert und was es zur Unterstützung braucht.

(skl). Bus, Kino oder Büro – überall, wo geschnäuzt, gehus-tet und geniest wird, haben sie jetzt Hochsaison: Millionen winzige, aber aggressive Viren, die mit 160 km/h bis zu vier Meter weit in die Menschenmenge geschleudert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich dabei eine Erkältung holt, ist sehr hoch.
Wenn es dann noch einigen Viren (meist genügen schon zehn bis 30 Übeltäter) gelingt, sich auf der Schleimhaut zwischen Nase und Rachen festzusetzen, ist die Infektion perfekt. Acht bis zwölf Stunden später sind bereits die ersten Erkältungssymptome spürbar.

Gründliche Hygiene wichtig

Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Und sogar an Haltegriffen, Türklinken oder Tastaturen überleben sie weitere drei Stunden an der Luft, ebenso wie auf der Haut. Durch häufigeres Händewaschen kann man den Viren daher durchaus erfolgreich Paroli bieten. Die effektivste Abwehrmaßnahme heißt jedoch „rechtzeitig das Immunsystem stärken“. Dann haben krankmachende Keime kaum Chancen, den Organismus zu beeinträchtigen.

Weitere Maßnahmen

• Wechselduschen: Stimulieren die Abwehrkräfte, unterstützen die Durchblutung und wirken durch den kalt-warmen Reiz wie ein Gefäßtraining. • Viel trinken: Nur in gut durchbluteten Schleimhäuten werden genügend Abwehrzellen transportiert, die unerwünschte Keime beseitigen. Auch Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus. Tipp: feuchte Tücher über der Heizung verbessern das Raumklima.
• Darmsanierung: Aufgrund ihrer großen Oberfläche hat die Darmschleimhaut für die Immunabwehr eine besondere Bedeutung. Mit etwa 200 m² (aufgefaltete Fläche) ist sie so groß wie ein Tennisplatz und „beherbergt“ 70 bis 80 Prozent aller Antikörper produzierenden Zellen. • Bewegung. Viel und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt ebenfalls die Abwehrkräfte. • Ernährung. Frisches Obst und Gemüse essen, um den Körper reichlich mit Vitaminen und mit Mineralstoffen zu versorgen. Tipp: Bei Ansteckungsgefahr, aber auch präventiv, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel als „Vitamin-Booster“ nutzen.
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