Kunstpreis 2018 geht nach Wels
Waschaecht gewinnt österreichischen Kunstpreis 2018

Das Team des Kulturvereines Waschaecht am Dach des alten Schlachthofs.
  • Das Team des Kulturvereines Waschaecht am Dach des alten Schlachthofs.
  • Foto: kv waschaecht
  • hochgeladen von Stefan Weninger

WELS, WIEN (sw). Der Welser Kulturverein "Waschaecht" wird heuer ganz besonders Ausgezeichnet: Er erhält mit dem "Österreichischen Kunstpreis für Kulturinitiativen" die höchste in dieser Sparte vergebene Ehrung des Staates Österreich. Seit 1981 tritt der Verein als Veranstalter in den Bereichen, Musik, Literatur und Kleinkunst in Erscheinung. Als Hauptveranstaltungsort dient der Alte Schlachthof. Internationale Bekanntheit erreichte der Verein mit dem jährlichem "music unlimited"-Festival. Aber auch der Schlachthofball und das im Vorjahr erstmals durchgeführte "Art & Maker Camp 'Oktolog'" zählt zu seinen Aktivitäten. Der Preis würdigt die "langjährige, herausragende Kulturarbeit von Waschaecht, besonders aber die "Lust am Experimentieren, am Spielerischen und am Sich-Austauschen", so ein Teil der Jurybegründung."
" Eine erfreuliche Würdigung unserer Tätigkeit", findet auch der Vorsitzende von Waschaecht, Peter Eberle. „Gerade in Zeiten, in denen Förderungen gekürzt und Subventionsansuchen nur mit Verzögerung bearbeitet werden, wirkt eine solche Auszeichnung motivierend. Es ist schön, dass unsere professionelle Veranstaltungstätigkeit, die nur durch viele ehrenamtliche Arbeitsstunden möglich ist, auch finanziell gewürdigt wird." Denn nicht nur eine Urkunde zeugt von der Auszeichnung, der Preis ist auch mit 15.000 Euro dotiert. "Sicher werden wir in einige technische Anschaffungen investieren, um die Veranstaltungsdurchführung  zu erleichtern und weiterhin ein hochwertiges Konzerterlebniss für unsere Besucher zu sichern. Ein Teil wird aber vorerst als Rücklage verwendet, schließlich werden auch in Zukunft noch finanzielle Herausforderungen warten. Geplant ist weiters ein Fest mit gewohnt guter Musik und ausgelassener Stimmung", so Eberle weiter. Das unterstreicht eine weitere Jurybegründung: "Waschaecht liebt sein Publikum und das Publikum liebt Waschaecht."

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