13.11.2017, 09:48 Uhr

4. Trials World Cup am 7. + 8. Juli 2018 in Vöcklabruck geplant

Spektakulärer Radsport ist am 7. und 8. Juli 2018 in Vöcklabruck geplant: Im Rahmen des 4. Trials World Cup werden die weltbesten Artisten auf zwei Rädern um Weltcuppunkte kämpfen. Der Internationale Radsportverband UCI hat die größte Trial-Radsportveranstaltung Österreichs aufgrund der hervorragenden Organisation fix bis 2020 an Vöcklabruck vergeben. Die Veranstaltung 2017 war ein großer Erfolg, weit über 1.000 Zuschauer waren allein beim Finaldurchgang von der Weltklasse begeistert. Österreichs Topsportler Thomas Pechhacker verpasste am letzten Hindernis seinen 1. Weltcupsieg ganz knapp und wurde hervorragender 2. Ein toller weltcupwürdiger Parcours war im Stadtpark aufgebaut. Vöcklabruck ist einer von weltweit nur 5 Austragungsorten dieses spektakulären Bewerbs.

Gewinner von Vöcklabruck siegen auch bei der WM in China
Bei den jetzt stattgefundenen UCI Trials World Championships im Reich der Mitte konnten Jack Carthy und „26“, Abel Mustieles „20“ und Nina Reichenbach ihre Titel erfolgreich verteidigen. Unter dem Motto „the winner takes it all“ standen die diesjährigen Trialweltmeisterschaften, die UCI-Trialsweltcupsieger von Vöcklabruck setzten sich auch in Chengdu durch. 2018 folgt der UCI Trialsworldcupauftakt in Vöcklabruck vom 7. - 8. Juli 2018, wo auch die amtierenden Weltmeister wieder am Start stehen und die Mission Weltcupsieg Vöcklabruck in Angriff nehmen werden.

Neue Attraktionen in Vöcklabruck geplant
Geplant sind im Jahr 2018 neue Hindernisbauten. Zudem gehen die Veranstalter neue Wege und möchten über Crowdfunding neue Sponsoren erschließen, um die Trial-Parcours neu zu designen. Der Auftakt wird wieder in Form eines C1 - Trialseuropacup am 5. Juli 2018 stattfinden. Bei diesem Auftakt können sich die Partner des Österreichischen Trialnationalteams präsentieren. Im neuformierten Trialnationalkader sind die beiden Oberösterreicher Emil Neuhauser und Dominic Grill sowie vom Biketrialclub Salzkammergut der Osttiroler Johannes Senfter vertreten. Außerdem wird 2018 ein tolles Rahmenprogramm geboten, so findet mit der Bike Business Challenge auf dem weitläufigen Gelände ein Mountainbike-Rennen für Firmenteams sowie ein 2-Stunden MTB-Marathon statt. Auch ein Legenden-Event und ein Obstacle-Run stehen auf der Agenda des OK-Teams.

Aktuell gibt es Bestrebungen, dass der Trialsport ins Olympische Programm aufgenommen wird. Um darauf vorbereitet zu sein, setzt die österreichische Trialcommunity bereits Akzente um mit den besten Nationen Schritt zu halten. Erfreulicherweise steigt auch das Interesse am Trialsweltcup in anderen Bundesländern, sodass eiÜber 1.000 Zuschauer waren heuer vom Finaldurchgang begeistertne Fortsetzung des UCI-Trialsworldcup (ab 2019) in Österreich abgesichert werden könnte. „Der Publikumszuspruch zum Trial-Radsport wird immer größer, was die Begeisterung nicht nur in Vöcklabruck, sondern auch in Wien beim King of Trials bewiesen hat“, so Organisator Walter Mayrhuber.

130 Teilnehmer aus über 20 Nationen erwartet
Insgesamt werden 130 Teilnehmer aus 20 Nationen in der 20 Zoll-Klasse und 26 Zoll-Klasse um den Weltcupsieg kämpfen. Stärkster heimischer Fahrer ist der Niederösterreicher Thomas Pechhacker, der in der 20 Zoll-Klasse absolute Weltklasse ist und schon zwei 2. Plätze beim Weltcup in Vöcklabruck und Albertville sowie Rang 3 in Antwerpen zu Buche stehen hat. Im vergangenen Jahr wurde er mit 19 Fehlerpunkten punktegleich mit Sieger Abel Mustieles hervorragender 2., die geringere Fehleranzahl bei 2 Sektionen gab den Ausschlag für den Spanier. 2018 will er diese Scharte ausmerzen und erstmals gewinnen. Tausende Zuschauer werden erwartet, denen bei freiem Eintritt Weltklassesport geboten wird.

Intensive Förderung von Trials-Nachwuchssportlern
Der Trend zum Rad-Trialsport wird auch durch das Interesse zahlreicher Jugendlicher an dieser Sportart bestätigt, die durch die Veranstaltung in Vöcklabruck auf diese Sportart aufmerksam geworden sind. Die Organisatoren arbeiten gemeinsam mit dem Verband und Topsportler Thomas Pechhacker an einem eigenen österreichischen Nachwuchsteam, um weitere heimische Athleten an die Weltklasse heranzuführen. Ziel ist es mit diesem Nachwuchsteam mit Top-Platzen bei den Weltjugendspielen vertreten zu sein.

Bildtext: Über 1.000 Zuschauer waren heuer allein beim Finaldurchgang begeistert
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