14.10.2017, 15:03 Uhr

5. Internationale OÖ. Paracycling-Tour findet vom 10. bis 12. Mai 2018 statt

Die Internationale INVACARE OÖ. Paracycling-Tour ist die größte Radsportveranstaltung Österreichs für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Jetzt wurde der Termin für das nächste Jahr vom Internationalen Radsportverband UCI fixiert: Vom 10. bis 12. Mai 2018 werden die weltbesten Fahrer im Salzkammergut um den Rundfahrtsieg und Weltcuppunkte kämpfen. Österreichs Top-Handbiker Walter Ablinger, wird bei seinem Heimrennen alles daran setzen, um seinen Sieg aus dem Jahr 2016 zu wiederholen. Heuer musste sich der Weltklasse-Handbiker aus Rainbach bei Schärding aufgrund eines schweren technischen Gebrechens mit Rang 2 begnügen. Der Bewerb zählt zum European Handbike-Circuit, wodurch das Antreten internationaler Spitzenathleten fix ist. Insgesamt werden alle 14 Rennklassen ausgetragen. Die Rundfahrt umfasst 3 Tagesetappen und ist die größte Radsportveranstaltung für Menschen mit Behinderung in Österreich. Die gesamte Nationalmannschaft ist am Start. „Bei der Rundfahrt werden Topleistungen geboten“, so Dietmar Ematinger, Organisator der OÖ. Paracycling-Tour.

Topfahrer aus 15 Nationen werden im Salzkammergut erwartet
Insgesamt werden bei der Paracycling-Tour 100 Teilnehmer aus 15 Nationen erwartet, in allen 14 Klassen (5 Handbike-Klassen H1-H5, 5 Klassen C1-C5 für Sportler mit Amputationen, zwei Dreiradklassen und 2 Tandemklassen für blinde Sportler) wird um den Sieg gekämpft. Die gesamte österreichische Nationalmannschaft ist in den verschiedenen Klassen am Start. Die bekanntesten heimischen Fahrer sind Weltmeister Walter Ablinger aus Schärding und der Steirer Thomas Frühwirth, die in ihren Rennklassen gute Chancen auf den Gesamtsieg haben.

Jedermanngiro bildet weiteres Highlight der Rundfahrt im Salzkammergut
Im Rahmen dieses Paracycling-Rad-Events findet auch wieder ein Jedermanngiro statt: Alle Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, die einmal an einem Wettkampf teilnehmen möchten, haben hier die Gelegenheit dazu. Die Starter absolvieren dabei die gleichen Etappen wie die Topfahrer. „Insgesamt rechnen hier mit weiteren 80 Startern, die sich dieser Herausforderung stellen“, so Dietmar Ematinger.

Bildtexte: Absolute Höchstleistungen werden von den Sportlern geboten
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