07.03.2016, 16:30 Uhr

Erstes duales Studium an der FH OÖ startet mit 9 Unternehmen

Joachim Haindl-Grutsch (IV Oberösterreich), FH-Prof. Kurt Gaubinger (Studiengangsleiter Automotive Mechatronics and Management), Christian Huber (CNH Industrial), Thomas Uhr (BRP Powertrain), FH-Prof. Günther Hendorfer (Dekan FH OÖ Wels), Christian Ganser (Robert Bosch AG), LH-Stellvertreter Thomas Stelzer, IV OÖ-Präsident Axel Greiner, Markus Baldinger (Alois Pöttinger Maschinenfabrik), Karl Huber (CNH Industrial) und Bernhard Reisner (MIBA). (Foto: FH OÖ)
WELS. Kürzlich unterzeichneten die Geschäftsführer der Firmen Robert Bosch, BRP Powertrain, CNH Industrial, KTM und Cross Industries, Magna Powertrain, Miba, Alois Pöttinger Maschinenfabrik, Rosenbauer International und Wacker Neuson die Kooperationsvereinbarung für das erste duale FH OÖ-Masterstudium „Automotive Mechatronics and Management“ in Wels. Die Industriellenvereinigung OÖ und die Wirtschaftskammer OÖ Sparte Industrie haben die Entwicklung dieses Studiengangs massiv unterstützt. Damit können die Studierenden bereits während des Studiums einer fachspezifischen Teilzeitbeschäftigung für 18 Monate in einem Partnerunternehmen nachgehen.

„Mit diesem Studiengang ist es gelungen, eine spezifische akademische Ausbildung für die für OÖ so wichtige Fahrzeugindustrie anzubieten. Damit wird die Hochschulausbildung effizient und effektiv mit der betrieblichen Praxis verzahnt. Durch die internationale Ausrichtung des Studiums können einerseits die Unternehmen Mitarbeiter von internationalen Standorten in Oberösterreich branchenspezifisch ausbilden und besser ins Unternehmen integrieren. Andererseits werden die österreichischen Studierenden auf die exportorientierten Aufgaben der Fahrzeugindustrie optimal vorbereitet“, so Landeshauptmann-Stv. Thomas Stelzer.

Einzigartiges praxisintegrierendes Ausbildungskonzept

„Diese Kooperationsvereinbarungen regeln, wie Studierende bereits während ihres Studiums einer fachspezifischen Teilzeitbeschäftigung in einem (Partner-) Unternehmen der Fahrzeugindustrie nachgehen können. Im Wesentlichen besteht für Studierende die Möglichkeit, bei einem Partnerunternehmen für die Dauer von 18 Monaten (zweites bis viertes Semester) ein Beschäftigungsverhältnis einzugehen und in diesem Rahmen die Projekte Company Project (2. Semester), R&D-Project (3. Semester), sowie Master Thesis (4. Semester) basierend auf unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen durchzuführen“, berichtet Studiengangsleiter FH-Prof. Kurt Gaubinger.
Die Rahmenbedingungen und der Umfang des Beschäftigungsverhältnisses werden individuell in einem bilateralen Rahmenvertrag zwischen Studierenden und Unternehmen definiert. Die Konzipierung als praxisintegrierendes duales Studienprogramm in dieser Form ist österreichweit einzigartig und soll vor allem die Kooperationsaktivitäten mit Unternehmen im Bereich der Lehre weiter intensivieren.

Mechatronisches Know-how für Innovationen aus OÖ

Die Wettbewerbsfähigkeit kommender Fahrzeuggenerationen wird immer mehr von der Leistungsfähigkeit der darin enthaltenen mechatronischen Systeme bestimmt werden. Der Anteil elektronischer und mechatronischer Systeme an der Wertschöpfung eines Fahrzeugs liegt jetzt schon in vielen Fällen bei über 30 Prozent und ein weiteres rasches Ansteigen ist prognostiziert. Die Steigerung von Effizienz, Funktionalität, Komfort und Sicherheit sind in Verbindung mit dem Megatrend Vernetzung und Digitalisierung die zentralen Treiber dieser Entwicklung.
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