03.07.2017, 15:03 Uhr

Der Oberperfer Käfig ist zum Kicken da

Begrenzter Raum: "Käfigkicker" müssen auf engstem Raum – und vor vielen Fans – zurechtkommen.

Ein Käfig, viele Fußballer, ein Bundesliga-Schiri, ein Abfahrtsweltmeister und noch mehr!

Der Käfig kennt kein Erbarmen. Kein Ausweg an der Outlinie, kein Platz zum Durchschnaufen – hier setzt das Maschendrahtgeflecht enge Grenzen. Wer sich im Käfig durchsetzen will, sollte in puncto Ballbehandlung und technischer Finesse die Fußballmatura abgelegt haben.
Das Käfigtunier des FC Bergheim Oberperfuss war einmal mehr ein voller Erfolg. Dass sich auch Hochkaräter des Sports einbringen, zeugt von der Beliebtheit dieses ungewöhnlichen Kräftemessens, aber auch von der erstklassigen Organisationsarbeit der "Bergheimer".

"Pytalisation"

Vom Siegerteam "Pytalisation" weiß man, dass es sich um erstklassige Kicker handelt, wiewohl rund um den Vereinsnamen noch Aufklärungsbedarf besteht. Die "0815-Kicker" mussten sich im Finale geschlagen geben. Am dritten Platz landete die Faschingsgilde Oberperfuss, bei der sich der U15-Nationalspieler Fabian Leitner in Szene setzte.

Best of Beat

Dass der Schweizer Abfahrtsweltmeister Beat Feuz, der seinen Lebensmittelpunkt in Oberperfuss hat, immer mit von der Partie ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Er erwies sich einmal mehr nicht nur auf Schneeunterlage, sonder auch auf grünem Kunstrasen als wahrer Könner und landete mit seinen "süffigen Emmentalern" auf dem 5. Platz.


Im Käfig aufgewachsen

Weiteres unglaubliches Detail: Der beste Spieler des Turniers wird von ca. 160 Spielern, den Schiedsrichtern und der Turnierleitung gewählt! Diesmal fiel die Wahl auf den 17-jährigen Florian Mair aus Oberperfuss. Nicht zuletzt aufgrund seiner Paraden landete sein "Dream Team Käfig" auf dem 4. Platz. Seine Fans kennen das Geheimnis der engmaschigen Tormannkunst, die er auf keinem Fußballfeld, sondern nur hier zeigt: "Der isch im Käfig aufgwåchsn ..."

Bundesliga-Pfiff

Nicht dort aufgewachsen, aber auch auf engstem Raum jederzeit Herr der Lage waren die Referees –  mit Stefan Gamper war sogar ein Unparteiischer mit Bundesligaerfahrung an der Pfeife. Um 16 Uhr musste er aus gutem Grund den Käfig verlassen: Er war mit der Spielleitung der Partie Dynamo Kiew gegen Dynamo Moskau in Kirchbichl betraut.
Das Kinderturnier entschieden die BiG MACS von den "Fertigen Typen" für sich – und dass dort auch das Ladyteam der "Promillos" mitmischte, hatte einen einfachen Grund: Bei der Lust der Damenwelt am Käfig-Kick ist noch Luft nach oben!
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